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Der Mega-Haushalt

Königs Wusterhausen Der Mega-Haushalt

68 Millionen Euro bewegt die Stadt in diesem Jahr, gar bis zu 80 Millionen Euro sollen in den kommenden fünf Jahren investiert werden in Schul- und Kita-Neubauten, neue Feuerwachen und in den Straßenausbau. Manchen Stadtpolitikern stockte bei diesen Summen der Atem beim Haushaltsbeschluss.

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Königs-Wusterhausens Kämmerer und Vize-Bürgermeister Jörn Perlick (CDU) bekam viel Lob für seine Finanzplanung.

Königs Wusterhausen. Mit mehrmonatiger Verspätung hat Kämmerer Jörn Perlick (CDU) den Etat für dieses Jahr vorgelegt, doch mit dem Ergebnis sind im Stadtrat fast alle mehr als zufrieden. Mit nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde der 68-Millionen-Etat beschlossen (MAZ berichtete). Die Verzögerung hatte Perlick mit dem internen Verwaltungsumbau begründet.

Millioneninvestitionen für neue Schulen und Kitas

Besonders beim Investitionsplan für die nächsten Jahre stockte manchem Stadtpolitiker der Atem. 80 Millionen Euro sollen ausgegeben werden, fast die Hälfte für neue Grundschulen in Zeesen und Senzig, neue Feuerwachen in Senzig und Königs Wusterhausen, Kita-Neubauten sowie ein Fahrradparkhaus am Bahnhof Königs Wusterhausen. 25 Millionen Euro fließen bis 2020 in den Straßenbau.

Anerkennung aus den Fraktionen

„Eine gewaltige Aufgabe“, sagte Ludwig Scheetz (SPD). Michael Reimann (Wir für KW/Frauenliste) lobte die Ausgaben für die Bildung, Peter Dreher (CDU) würdigte den Schuldenabbau von zehn Millionen Euro in den vergangenen fünf Jahren. Sozialausschussvorsitzender Thorsten Kleis (Linke) dankte der Verwaltung: „Wir sind außerordentlich gut bedacht worden.“

„Stadt reagiert zu spät“

Dagegen kritisierte Priska Wollein (fraktionslos), das auf die steigende Kinderzahlen mit den Neubauten zu spät reagiert werde. Birgit Uhlworm (Wir für KW/Frauenliste) beklagte, dass bei der Haushaltsplanung nicht auf die Auswirkungen auf Frauen und Männer geachtet wurde. Perlick selbst sprach von einem „sehr guten Haushalt“. Er verwies darauf, dass in den Entwurf noch Vorschläge der Fraktionen eingearbeitet wurden, die gut eine Million Euro kosten.

Von MAZonline

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