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Dahme-Spreewald Der Müll muss weg
Lokales Dahme-Spreewald Der Müll muss weg
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00:16 09.05.2017
Zoe, Stella, Lehrer Gerd Matschke und Sarah (v. l.) aus der 10. Klassenstufe der Oberschule am Airport Schönefeld. Quelle: Oliver Becker
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Schönefeld

64 Schüler der zehnten Klassenstufe der Oberschule am Airport Schönefeld sammelten am Freitagvormittag beim obligatorischen Umwelttag Müll in der Gemeinde. Die Aktion findet jedes Jahr statt und wird von der Schule in Abstimmung mit dem Bauhof der Gemeinde organisiert. Mit dem Umwelttag sollen die Zehntklässler für eine bewusste Müllentsorgung sensibilisiert werden.

Startschuss war um 9 Uhr an fünf verschiedenen Standorten der Gemeinde – in Großziethen am Norma-Parkplatz und der Kirche, in Waßmannsdorf am Sportplatz, in Schönefeld am Rathaus und in Waltersdorf in der Berliner Straße. Zuvor hatten die 15- und 16-Jährigen Arbeitshandschuhe und Müllsäcke in die Hand gedrückt bekommen. Überall am Straßenrand waren danach junge Leute mit blauen Mülltüten zu sehen. Bis zu 15 Schüler liefen pro Gruppe begleitet von einer Lehrkraft los. Um 11 Uhr war die Aktion bereits wieder zu Ende.

Umwelttag hat Tradition

„Der Umwelttag läuft bereits seit mehreren Jahren und ist bei uns schon fast eine Tradition“, sagte Bauhofleiter Frank Vogel. „Die Schüler laufen von unterschiedlichen Standorten los und sorgen dafür, dass weggeschmissenes Papier und sonstiger Unrat von den Geh- und Radwegen entfernt wird“, sagte Vogel. „Der Müll wird von ihnen händisch aufgelesen und in Müllsäcke gestopft – alles was man sieht und sie sich trauen anzufassen, wird eingesammelt“, sagte er. Am Ende wurden wie jedes Jahr die vollen Müllsäcke vom Bauhof abgeholt.

„Hier wird viel weggeschmissen. Das ist furchtbar. Daher sollte gezeigt werden, wie sich die Schüler engagieren und alles saubermachen“, sagte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos). „Den Umwelttag gibt es seit rund sieben Jahren. Ich habe ihn ursprünglich mit ins Leben gerufen“, sagte Lehrer Gerd Matschke. „Es geht darum, die Schüler für die Müllfrage zu sensibilisieren. Wenn die Schüler den Müll anderer Leute aufsammeln, haben wir die Hoffnung, dass sie selbst weniger Müll an Ort und Stelle fallenlassen“, sagte er. Zum anderen sei die Aktion ein Dankeschön dafür, „dass die Gemeinde uns bei der Anschaffung von Fernsehegeräten oder Videorekordern sowie bei den Feierlichkeiten zu unserem Grillfest jedes Jahr finanziell unterstützt“, sagte Matschke.

„Viel Müll gibt es hier nicht einzusammeln. An der einen Stelle waren an der Straße liegende Müllbeutel aufgeschlitzt. Den herumliegenden Müll haben wir eingesammelt“, sagte eine Schülerin. „Hin und wieder liegt etwas auf dem Gehweg. Trotzdem wird es schwierig, den Müllsack am Ende voll zu bekommen“, sagte ein Schüler, der am Umwelttag teilnahm.

Von Oliver Becker

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