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Dahme-Spreewald „Der Wachstumskern Schönefelder Kreuz boomt“
Lokales Dahme-Spreewald „Der Wachstumskern Schönefelder Kreuz boomt“
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00:17 07.05.2017
Gemtec-Geschäftsführer Nils Burschik, Finanzminister Christian Görke und Bernd Becking (v. l.) beim Firmen-Rundgang. Quelle: Oliver Becker
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Königs Wusterhausen

Hoher Besuch in Königs Wusterhausen. Der brandenburgische Finanzminister Christian Görke (Linke) und Bernd Becking, Chef der Arbeitsagentur Berlin-Brandenburg, kamen am Mittwoch bei einem Arbeitstreffen im Finanzamt zusammen. Neben den neuen Arbeitslosenzahlen des Landes Brandenburg und den erwarteten Personalengpässen im öffentlichen Dienst, war auch die wirtschaftliche Situation im regionalen Wachstumskern Schönefelder Kreuz Gesprächsthema bei dem Besuch.

Region boomt, freut sich der Minister

„Die Wachstrumsregion Schönefelder Kreuz boomt“, sagte Görke mit Blick auf hohe Beschäftigtenzahlen, niedrige Arbeitslosenzahlen und Steuereinnahmen von knapp 700 Millionen Euro im letzten Jahr beim hiesigen Finanzamt. „Wir haben hier viele sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, ein damit einhergehendes hohes Steueraufkommen und ein leistungsfähiges Finanzamt“, sagte er. „Die hohen Steuereinnahmen machen zehn Prozent unserer gesamten Steuereinnahmen in ganz Brandenburg aus – da sieht man, wie viel Musik hier spielt“, sagte Görke. Das Schönefelder Kreuz sei einer der stärksten Wachstumskerne in Brandenburg. Beispiel dafür sei, dass die Gemeinde Schönefeld aufgrund des hohen Steueraufkommens keine Schlüsselzuweisungen vom Land mehr benötige.

Erfolg durch Investitionen

Das Ziel der Landesregierung, Stärken zu stärken, ist in der Region laut Görke erfolgreich umgesetzt worden. Der Erfolg der Südregion hänge vor allem mit den Investitionen in verschiedenen Bereichen zusammen. Die Airport-Region BER sei heute schon der Ankerpunkt für eine Vielzahl von Logistik-, Verkehrs- und Handelsunternehmen. „Davon profitieren die hier lebenden Menschen, davon profitiert ganz Brandenburg“, sagt der Linken-Politiker. „Denn von den hier verbuchten Steuereinnahmen, die ebenfalls ansteigen, profitiert das ganze Land.“

Leistungsfähigkeit Grund für künftige Eigenständigkeit

Die Landkreise Teltow-Fläming und LDS seien mit Blick auf Wirtschaft, Beschäftigung und Bruttoinlandsprodukt so leistungsfähig, dass sie in der Lage seien, alleine eine Kreisverwaltung zu finanzieren. „Daher haben wir uns dazu entschieden, dass die Landkreise eigenständig bleiben, obwohl sie die vorgegebene Einwohnerzahl um 175 000 nicht erreichen“, sagte Görke.

Der Minister besuchte im Anschluss das Technik-Unternehmen Gemtec, das mit Landesförderung in kürzester Zeit viele neue Jobs und Ausbildungsstellen schaffte – 120 Mitarbeiter und 15 Azubis sind dort derzeit beschäftigt.

Von Oliver Becker

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