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Dahme-Spreewald Der Weg ist frei
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18:49 15.06.2013
Das erste Auto, das am Freitag offiziell die neue Straße benutzte. Quelle: Andreas Kämper
Königs Wusterhausen

KÖNIGS WUSTERHAUSEN Es ist vollbracht. Das zweite Teilstück der Ortsumgehung von Königs Wusterhausen ist gestern ohne großes Brimborium freigegeben worden. Um 11.21 Uhr wurde die rotweiße Sperre neben dem Pennymarkt in Deutsch Wusterhausen zur Seite gerückt. Die Ampel war wenige Minuten vorher in Betrieb gesetzt worden. Bis sich das erste Auto auf die neue 1,9 Kilometer lange Straße in Richtung Schenkendorf wagte, dauerte es ein paar Minuten. Erstaunte Blicke bei Kraftfahrern, die langsam vorbei fuhren und sich die Hälse verrenkten. Dann um 11.26 Uhr rauschte keck ein blaues Auto, das aus Richtung Königspark kam, geradeaus weiter auf die neue Straße rauf – ein Berliner war der erste.

Schon am Morgen hatte ein Tross von Bau-Fachleuten mit den orangenfarbenen Westen vom Landesbetrieb für Straßenwesen die Straße ein letztes Mal kontrolliert. Auch Manfred Hartfelder, Chef des Straßenverkehrsamtes, schaute nach dem Rechten. Kurze Besprechung am Straßenrand mit Mappen unter den Armen.

„Ein paar kleine Nacharbeiten sind noch nötig“, hatte Bauleiter Heiko Nevermann schon am Vorabend angekündigt. Die Schilder müssen richtig stehen, auf der Fahrbahn darf nichts rumliegen. Zum Schluss fährt eine Kehrmaschine drüber. Nevermann: „Bei einer neuen Straße kann man doch erwarten, dass sie tipptopp ist.“ Außerdem hat man ja lange genug auf sie warten müssen. Zehn Jahre ist es schon her, dass die ersten 650 Meter vom Königspark eingeweiht wurden. Mit dem schnellen Anschluss hat es dann immer wieder gehapert. Vor zwei Jahren rückten endlich die Bagger an. Bürgermeister Lutz Franzke hadert nicht mehr mit der Vergangenheit. „Was lange währt, wird gut“, kommentiert er das freudige Ereignis. Er erhofft sich wie die Königs-Wusterhausener, dass die Stadt künftig von den lähmenden Staus erlöst ist und der Verkehr drumherum fließt. Dass die Händler in der Innenstadt bald Däumchen drehen müssen, glaubt er nicht. „Das wird die Praxis zeigen“, sagt er.

Mit der Kamera war der Schenkendorfer Bernhard Reeck zur Freigabe gekommen. Tausende Fotos hat er von der ganzen Bauphase gemacht. Sein Urteil über die Arbeiten: Anfangs lief es zügig, dann schleppend. Er freut sich über die neue Verbindung, an der gerade der rote Mohn blüht. „Wir Schenkendorfer müssen uns jetzt nicht mehr durch das Nadelöhr Königs Wusterhausen quälen, wenn wir zum A10-Center wollen“, sagte er. Ob er das dritte und damit letzte Stück der Ortsumgehung, die bis zum Zeesener Expert reicht und an der schon fleißig gebaut wird, auch so intensiv verfolgen wird, weiß er noch nicht. Ab und zu wird er wohl hinschauen. Ende dieses Jahres soll sie fertig sein.

Auf der frisch eröffneten Straße rauschte gestern Mittag schon der Verkehr. Der Dorffotograf stand am Rande mit seiner Kamera und meinte staunend: „So schnell geht das. Wir haben eine neue Straße.“
Von Liane Stephan

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