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Dahme-Spreewald Der kurze Weg zum Traumberuf
Lokales Dahme-Spreewald Der kurze Weg zum Traumberuf
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14:53 01.10.2014
Rund 800 Besucher sind zur Messe ins Oberstufenzentrum gekommen. Quelle: Uta Schmidt
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Königs Wusterhausen

„Diesmal sind wir mit der Zahl der Aussteller auf der Fläche des OSZ fast an die Grenze gestoßen“, sagte Organisator Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Das Spektrum in der Schule, der Sporthalle und auf dem Freigelände reichte von rund 100 Ausbildungsberufen und 30 Studiengänge bei großen Ausbildungsunternehmen – Verwaltungen, Bundeswehr oder Polizei – bis zu den Offerten kleiner Firmen der Region.

Roland Balzus, Bezirksschornsteinfeger von Königs Wusterhausen, möchte im nächsten Jahr einen Lehrling ausbilden und warb in Berufsbekleidung um den Nachwuchs. „Egal ob Junge oder Mädchen – der Bewerber sollte möglichst gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächern und großes Interesse für das Handwerk mitbringen und gut mit Menschen kommunizieren können“, so seine Anforderungen.

Kontaktbörse Ausbildungsmesse

Erfolgreich bei der Suche nach dem Wunsch-Azubi war Andreas Wolf von der Oberon GmbH in Wildau. „Wir bilden Kaufleute aus. Schon vor der Messe bewarb sich bei uns online eine Schülerin. Heute hatten wir den ersten persönlichen Kontakt. Die Voraussetzungen stimmen. Am 1. Oktober gibt es dann das Bewerbungsgespräch“, sagte der Geschäftsführer. Am Stand der Wildauer Schmiedewerke beantwortete der Auszubildende Sebastian Schulz viele Fragen zur Ausbildung zum Verfahrensmechaniker. „Das ist nicht nur ein sehr abwechslungsreicher Beruf, man verdient auch sehr gut“, sagte er. Allerdings würden auch gute körperliche Voraussetzungen erwartet, weil der Beruf recht anstrengend sei. Im nächsten Jahr könnten vier junge Männer in der Wildauer Schmiede starten. Interessenten werden zu einer Betriebsführung eingeladen.

300 Lehrstellen im Angebot

Der 15-jährige Schüler Leon Deicke kam mit der Familie aus Groß Köris zur Ausbildungsmesse. Er wollte mehr über den gehobenen Dienstweg bei der Polizei wissen. „Jetzt bin ich ein Stück klüger. Man muss dazu körperlich absolut fit sein. Deshalb werde ich mich jetzt von einem Arzt durchchecken lassen. Und ich brauche die Fachoberschulreife“. Die möchte er am Oberstufenzentrum in Königs Wusterhausen erwerben. Auch Teenager, die auf der Suche nach einem Praktikumsplatz waren, kamen auf ihre Kosten und fanden am Sonnabend entsprechende Ansprechpartner. Sabine Timm, Personalchefin der Schelchen GmbH in Zeesen, warb um Nachwuchs für ihre Firma. „Wir suchen für das aktuelle Ausbildungsjahr händeringend einen Bewerber für die Richtung Fachinformatiker Anwendungsentwicklung“, so Timm. Interessenten – ebenso für die Berufe des Industriekaufmanns und Lagerlogistikers – konnten gleich am Stand einen Bewerberbogen ausfüllen.

Das waren nicht die einzigen offenen Stellen: Insgesamt waren am Sonnabend 300 Lehrstellen im Angebot.

Von Uta Schmidt

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