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Dahme-Spreewald Der neue Manager des Klinikums in Teupitz
Lokales Dahme-Spreewald Der neue Manager des Klinikums in Teupitz
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20:20 15.04.2019
Martin Jehle ist der neue Klinikmanager und Prokurist in Teupitz. Quelle: Foto: Karen Grunow
Teupitz

Seit kurzem ist Martin Jehle der neue Manager des Asklepios-Fachklinikums in Teupitz. Dass er als Jurist mal im Gesundheitswesen arbeiten würde, sei ihm im Studium noch nicht klar gewesen, erzählt er.

Psychiatrischer Schwerpunkt

Seit 2017 arbeitet für den Asklepios-Konzern, war zunächst in Stadtroda und dann in Ochsenzoll in Hamburg. Allesamt Kliniken mit großem psychiatrischem Schwerpunkt – wie eben Teupitz. Dort allerdings gibt es außerdem eine große Neurologie-Abteilung mit besonderen Schwerpunkten. „Es ist eine ganz besondere Genese, wie das hier gewachsen ist“, sagt der junge Mann.

Juristische Brille

Jehle ist Berliner, aufgewachsen ist der Medizinersohn in Panketal am Nordrand der Hauptstadt, in Bernau ist er zur Schule gegangen. „Die sprechende Medizin, die Erforschung der Seele“, sagt er, „hat mich auch als Laie immer schon interessiert.“ Für seine Arbeit in einem Krankenhausbetrieb sei die juristische Brille oft hilfreich.

Besonderheiten in der Psychiatrie

„Im Maßregelvollzug gibt es ja auch Berührungen mit der Justiz“, verweist er auf Besonderheiten in der Psychiatrie. In der geschlossenen Psychiatrie gehe es einerseits um Heilen und Therapieren, aber eben auch darum, Patienten vor Eigengefährdung und gegebenenfalls die Öffentlichkeit zu schützen.

Personal ist Überlebensthema

Aktuell freut er sich über den Zuwachs für das Team der Intensivstation der Klinik für Neurologie; die beiden neuen Mitarbeiter Sherizai Dalumay Lalisan und Clifford O. Sebio kommen von den Philippinen (MAZ berichtete). Martin Jehle hofft, dass sie nicht nur in ihrem direkten beruflichen Umfeld gut Anschluss finden, sondern sich für sie auch nette Kontakte zu Teupitzern ergeben. „Personal ist ein Überlebensthema für eine Klinik“, betont er.

Tag gegen den Schlaganfall am 13. Mai

Außerdem ist ihm wichtig, dass sich das Haus öffnet. Insofern sieht er mit Freude, welche Aktivitäten sich über die Jahre im Teupitzer Fachklinikum bereits etabliert haben. So wird es demnächst wieder einen „Tag gegen den Schlaganfall“ geben. Von 13 bis 15 Uhr können sich am 13. Mai Interessierte umfassend vor Ort informieren.

Mehrere Angebote

Diagnostik und Behandlung werden thematisiert, außerdem wird eine robotergestützte Therapie für Schlaganfall-Patienten vorgestellt, die Logopädinnen der Kliniken sind dabei, es gibt einen Diabetes-Workshop, Angebote der Physiotherapie sowie Informationsstände.

Welt-MS-Tag am 29. Mai

Das nächste große öffentliche Ereignis wird der Welt-MS-Tag am 29. Mai sein. Mit einem Festakt geht es ab 12 Uhr los, erwartet wird auch der frühere brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, Schirmherr des Landesverbands der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft. Jürgen Faiss, Ärztlicher Direktor des Asklepios-Fachklinikums und Chefarzt der Klinik für Neurologie, wird in einem Vortrag zu MS über die medizinische und therapeutische Entwicklung sprechen, zahlreiche Angebote für Betroffene und Angehörige sind geplant. Ab sofort können sich Interessierte immer montags bis freitags zwischen 9 und 11 Uhr unter Tel. 03 37 66-6 65 41 anmelden.

Von Karen Grunow

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