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Dahme-Spreewald Deutsche Küche mit gewissem Extra
Lokales Dahme-Spreewald Deutsche Küche mit gewissem Extra
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11:25 18.08.2016
Servicekraft Birgit Sahr, kümmert sich um das Wohlergehen der Gäste. Quelle: Danilo Hafer
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Waltersdorf

Seit 25 Jahren ist die Gaststätte „Zur Hecke“ im Schönefelder Ortsteil Waltersdorf Anlaufpunkt für Urlauber, Rentner und Geschäftsleute. Der von Inhaberin Carsta Hecke gegründete Betrieb hat sich im Laufe der Jahre vom einfachen Imbiss zur Gasstätte mit eigener Pension und fünf Mitarbeitern entwickelt.

Bauarbeiter waren die ersten Gäste

Inzwischen arbeitet auch Sohn Frank in der Gaststätte. Er erinnert sich noch gut an die Anfänge. „Mit der Wende wurde meine Mutter arbeitslos, da kam sie dann auf die Idee mit dem Imbiss“, erzählt Frank Hecke. Und der Zeitpunkt hätte besser nicht sein können. Denn Anfang der 1990er Jahre wurde gerade das benachbarte Gewerbegebiet aufgebaut und so kehrten täglich viele Bauarbeiter im Imbiss ein, um dort ihre Mittagspause zu verbringen. Und die kamen nicht nur aus Deutschland. „Es war schon ein kleiner Kulturschock, als plötzlich die ganzen Engländer und Iren hier waren“, erinnert sich Frank Hecke. Dennoch sei allen schnell klar gewesen, dass es die richtige Entscheidung war, den Imbiss zu eröffnen.

Inhaberin Carsta Hecke und Sohn Frank. Quelle: Danilo Hafer

Mittlerweile ist daraus ein richtiger Familienbetrieb geworden. Denn neben Sohn Frank schaut auch dessen Großmutter regelmäßig in der Gaststätte nach dem rechten. Die 85-Jährige kümmert sich dann um die Blumen auf den Tischen oder bringt das Besteck auf Hochglanz. „Man merkt eigentlich erst wenn sie mal krank ist, wie wichtig diese ganzen kleinen Details sind, um die sie sich kümmert“, sagt Frank Hecke. Hauptdrehpunkt des Gasthauses ist die Küche. Nach 25 Jahren ist hier nicht mehr viel vom einstigen Imbiss geblieben. „Wir legen sehr viel Wert auf die Produkte und kochen alles frisch“, erklärt Frank Hecke. Als typisch deutsche Küche mit einem gewissen Extra bezeichnet der 37-Jährige das Speisenkonzept. So können Gäste auf der wechselnde Mittagskarte auch mal eine Spanische Leberpfanne finden. An einem normalen Tag verlassen etwa 100 Essen die Küche. In einem Monat verarbeitet das Küchenteam bis zu einer Tonne Kartoffeln. „Wir sind mit den Gästezahlen wirklich zufrieden, es läuft sehr gut“, sagt Frank Hecke.

„In der Küche ist meine Mutter die Chefin“

Verantwortlich für das Gelingen der Speisen ist Inhaberin Carsta Hecke. „In der Küche ist meine Mutter die Chefin“, sagt Sohn Frank. Er ist indes für Organisatorisches und Buchhaltung verantwortlich. „Da jeder seinen Bereich hat, funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut“, sagt er. Wichtige Entscheidungen würden die beiden sowieso zusammentreffen. „Wir setzten uns dann gemeinsam hin und finden eine Lösung“, erklärt Frank Hecke.

Anbau bietet Platz für Gästezimmer

Seit etwa 16 Jahren betreibt die Familie auch eine Pension. Dafür wurde extra ein Anbau geschaffen, der das alte Haupthaus mit dem ehemaligen Stall, in dem sich heute ein weiterer Gastraum befindet, verbindet. Auch die Küche bekam dadurch deutlich mehr Platz. Urlauber machen bei den Pensionsgästen allerdings nur rund zehn Prozent aus. Der Grund: „Durch den nahegelegenen Flughafen übernachten sehr viele Arbeiter und Geschäftsleute bei uns, Familien sind die Ausnahme“, sagt Frank Hecke. Sollte der neue Hauptstadtflughafen BER irgendwann eröffnet werden, rechnet er mit einer noch höheren Nachfrage.

Von Danilo Hafer

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