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Die Allergiesaison steht vor der Tür

Wenn’s wieder juckt und zwickt Die Allergiesaison steht vor der Tür

Es ist wieder so weit: Die Allergiesaison steht vor der Tür. Die MAZ hat von Heuschnupfen bis Neurodermitis die wichtigsten Krankheitsbilder zusammengefasst.

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Wer unter Allergien leidet, sollte sich auf jeden Fall ärztlichen Rat holen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Allergien sind so vielfältig wie die Stoffe selbst, die eine allergische Reaktion auslösen können. Und deren Liste ist lang – von Pollen und Milben bis hin zu Insektengiften, Schimmelpilzen oder Nahrungsmitteln.

Heuschnupfen: Am weitesten verbreitet ist die Pollenallergie. Bis zu 30 Prozent der Bevölkerung zeigen entsprechende Symptome. Dabei reagieren die Betroffenen mit juckenden oder brennenden Augen und mit allergischem Schnupfen auf die Samen etwa von Gräsern oder Bäumen. In einem Provokationstest kann herausgefunden werden, welche Pollen die Allergie auslösen. Die Betroffenen können versuchen, die entsprechenden Stoffe zu meiden – etwa, indem sie in den entscheidenden Wochen ihrer Leidenszeit einen Urlaub im Hochgebirge planen. Weiterhin möglich ist eine Desensibilisierung oder die Behandlung mit Antihistaminika.

Tierhaarallergie: Viele Menschen reagieren empfindlich auf die Haare von Katzen, Hamstern oder Meerschweinchen. Als Symptom zeigen sie vor allem allergischen Dauerschnupfen. Wichtigstes Gegenmittel ist es, den Kontakt zu den betreffenden Tieren zu vermeiden.

Insektengiftallergie: Eine juckende Hautrötung bei Mückenstichen und deutliche Schmerzen bei Stichen von Wespen oder Bienen sind normal. Bei Allergikern dagegen zeigen sich Reaktionen am ganzen Körper, mit Hautausschlag, Übelkeit oder einem starken Rückgang des Blutdrucks bis hin zum Schock. Wer von einer entsprechenden Empfindlichkeit weiß, kann ein Notfallset mit sich führen, zu dem ein Kortisonpräparat und ein Antihistaminikum gehören sollten.

Hausstaubmilbe: In Wohn- und vor allem Schlafräumen sind Hausstaubmilben häufig anzutreffen. Die winzigen Tiere ernähren sich von menschlichen Hautschuppen. Die Symptome ähneln denen beim Heuschnupfen. Wer betroffen ist, sollte vor allem seine Bettwäsche besonders häufig waschen. Es gibt auch spezielle milbenundurchlässige Matratzenbezüge.

Neurodermitis: Bei der Neurodermitis zeigen sich die allergischen Symptome in Form von juckender Haut, vor allem an den Armen. Allergieauslöser können Nahrungsmittel sein, aber auch Pollen oder Luftschadstoffe. Auch psychische Faktoren können eine Rolle spielen. Linderung können Kortisonsalben oder Antihistaminika verschaffen.

Von Ulrich Nettelstroth

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