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Dahme-Spreewald Die Ampel steht auf Gelb
Lokales Dahme-Spreewald Die Ampel steht auf Gelb
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17:38 10.04.2018
Ortseinfahrt In Mittenwalde: Nur ein Teil der Beleuchtung funktioniert. Zwei Lampen sind ausgefallen, sollen aber repariert werden. Quelle: Andrea Müller

Der Maerker ist ein Bürgerservice. Hier können die Leute online eingeben, wo in ihrem Ort der Schuh drückt. Die meisten Kommunen haben einen direkten Link zu diesem Portal auf ihrer Internetseite angelegt. Eine Ampel zeigt den Bürgern den Status der Bearbeitung. Ist die Ampel Grün, wurde der gemeldete Schaden behoben.

Am Tonsee In Mittenwalde sind bei den letzten Stürmen viele Bäume umgestürzt. Sie sollen möglichst noch vor dem Brutschutz ab April beseitigt werden. Quelle: Andrea Müller

So ist das auch in Mittenwalde – und die Menschen machen regen Gebrauch davon. Hier sind Schlaglöcher, dort eine falsche Gehwegabsperrung, jemand hat nachts lautstark gefegt. Die Leute tragen alles ein. Meist ist die Bearbeitung zügig. Doch manches liegt seit Wochen und Monaten unbearbeitet da. Die Ampel steht auf Gelb.

Zwei Laternen ausgefallen

Ein Beispiel dafür sind defekte Straßenlaternen am Ostbahnhof/ Ecke Ruppiner Straße. „Hier gab es einen größeren Kabelschaden“, weiß Bürgermeisterin Maja Buße (CDU) auf MAZ-Nachfrage. Es sei der Einsatz eines speziellen Messfahrzeuges notwendig gewesen. „Das bekommt man nicht von einem Tag auf den anderen“, erklärt die Stadtchefin. Mittenwalde habe Wartezeiten hinnehmen müssen aufgrund der hohen Auftragslage des Vermieters. Dann habe man bei der Reparatur einen Kompromiss eingehen müssen, um wenigstens den Großteil der Beleuchtung wieder einschalten zu können. „Vorerst musste auf zwei Laternen verzichtet werden“, so Buße. Sobald die Witterung besser wird, sollen aber auch die beiden defekten Lampen wieder in Ordnung gebracht werden.

Lose Steine in der Mauerstraße

Nächstes Beispiel: Löcher und lose Steine in der Mittenwalder Mauerstraße. Die Trasse liegt mitten im Stadtgebiet an einer Baustelle. Baustellenfahrzeuge fahren hier über das empfindliche Kopfsteinpflaster. „Die Schäden haben wir bereits aufgenommen“, so die Bürgermeisterin. Sie unterstreicht aber auch, dass hier keinerlei Gefahr bestehe. Wenn der Wohnungsbau abgeschlossen sein wird, soll ausgebessert werden. Auch im Straßenbau gelte der Grundsatz: Instandsetzungsarbeiten nicht im Winter!

Drittes Beispiel: Sturmschäden am Tonsee noch aus dem Jahr 2017. „Es gab einfach zu viele Schäden“, entschuldigt Buße. Am See jedoch bestünde eine Besonderheit. Hier kann man nicht immer mit schwerem Gerät ran. Das soll nun aber passieren. Denn ab April dürfen Bäume nicht mehr beschnitten oder gefällt werden.

Von Andrea Müller

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