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Die Aussichten für Radweg steigen

Vierte Demo für Radweg von Wernsdorf nach Neu Zittau Die Aussichten für Radweg steigen

Bevor bald die Entscheidung über den geplanten Bau des Radwegs von Wernsdorf nach Neu Zittau fällt, bekräftigten zahlreiche Radler mit einer Demo noch einmal, wie notwendig diese Verbindung für die Kommunen und die Region ist. Die Königs Wusterhausener Stadtverordneten müssen am 13. Juli entscheiden, ob sie dem rund 950 000 Euro teuren Projekt zustimmen.

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Die Teilnehmer kamen aus der gesamten Umgebung.

Quelle: CHRISTIAN DEDERKE

Wernsdorf. Ein schöner Sommertag in Wernsdorf, ein Tag für einen Strandbesuch oder um eine Radtour zu unternehmen. Die Verbindung des Königs Wusterhausener Ortsteils Wernsdorf nach Neu Zittau wäre wie geschaffen dafür, doch es fehlt an einem sicheren Radweg. Wie wichtig der ist, sollte auch die vierte Raddemo von Wernsdorf nach Neu Zittau am Samstag noch einmal zeigen, mit vielen Teilnehmern aus den Ortsteilen und der Umgebung von Königs Wusterhausen.

„Die heutige Raddemo soll in Erinnerung bringen, welche Bedeutung dieser Radweg entlang der viel befahrenden Landesstraße 30 für unseren Ort hat. Zudem wollen wir diese Rennpiste mit ihrem starken Lkw-Verkehr unbedingt entschärfen“, sagt Vize-Ortsvorsteher Hans Dieckmann. Die Projektgruppe Radwegebau, bestehend innerhalb der Arbeitsgemeinschaft In­frastruktur des Heimatvereins Wernsdorf-Ziegenhals, kämpft für dieses Ziel. Seit mehr als acht Jahren wird über den Radweg von Wernsdorf nach Neu Zittau diskutiert. „Der Radweg ist offiziell seit 2007 im Gespräch, und 2011 wurden die Planungen dafür aufgenommen“, erklärt Irene Welski, die ehemalige Ortsvorsteherin von Wernsdorf. Über den Radweg entscheiden die betroffenen Kommunen Königs Wusterhausen sowie die Gemeinde Gosen-Neu Zittau im Amt Spreenhagen.

Während Gosen-Neu Zittau bereits seit drei Jahren 400 000 Euro für dieses Projekt in den Haushalt aufgenommen hat, sollen die Königs Wusterhausener Abgeordneten darüber mit dem Nachtragshaushalt am 13. Juli entscheiden. Insgesamt steht dabei seit mehr als zwei Jahren eine Summe von 950 000 Euro zur Diskussion. Auch für den Tourismus ist dieser 2,8 Kilometer lange Radweg relevant. „Das zeigt sich unter anderem daran, das sich heute wieder Einwohner aus jedem Ortsteil an dieser Fahrradtour beteiligen“, sagt Hans Dickmann und ergänzt: „Der Bürgermeister Lutz Franzke steht hinter dem Projekt.“

Damit könnte das fehlende Bindeglied für den Dahme-Radweg durch Königs Wusterhausen entstehen sowie das Radwegenetz zwischen Schmöckwitz, Müggelheim und Rahnsdorf geschlossen werden. Außerdem gäbe es dann sowohl eine direkte Verbindung zum Europa-Radweg durch Erkner als auch zum Spree-Radweg über die Gemeinde Gosen-Neu Zittau. Um Fördermittel sicher zu haben, müsste in diesem Jahr der erste Spatenstich erfolgen.

Von Christian Dederke

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