Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Dank Fördermittel: Zeuthen geht online
Lokales Dahme-Spreewald Dank Fördermittel: Zeuthen geht online
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:46 09.01.2019
Noch in diesem Jahr soll es rund um den Güterboden in Zeuthen frei zugängliches Wlan für die Bürger geben. Quelle: Josefine Sack
Zeuthen

Die Gemeinde Zeuthen geht online: Nachdem im Februar zunächst die Zeuthener Schulen mit Wlan ausgestattet werden sollen (die MAZ berichtete), will die Gemeinde in der zweiten Jahreshälfte weitere Wlan-Punkte im öffentlichen Raum freischalten.

Wie Bürgermeister Sven Herberger (parteilos) auf MAZ-Nachfrage mitteilte, hat das brandenburgische Wirtschaftsministerium der Gemeinde Zeuthen bereits im Oktober 2018 den Zuschlag für die Einrichtung und den Betrieb eines lokalen Hotspots erteilt. Landesweit werden in Brandenburg in diesem Jahr 1500 solcher Wlan-Punkte eingerichtet. Das Land übernimmt die Kosten für die Planung, den Bau und den Betrieb des kostenlosen Internetzugangs. Die Kommunen konnten sich 2018 bewerben.

Hotspot soll Bahnhofsumfeld beleben

Die Zeuthener könnten bereits ab Sommer rund um den Bürgertreff am Güterboden von „freiem Wi-fi“ profitieren. Der kostenlose, offene Internet-Zugang rund um den Zeuthener S-Bahnhof dürfte auch die Gewerbetreibenden vor Ort freuen: Bürgermeister Herzberger und sein Wirtschaftsförderer, Richard Schulz, erhoffen sich, dass der Wlan-Punkt künftig mehr Kunden ins Bahnhofsumfeld zieht.

Schon während des Wahlkampfs 2017 hatte sich Herzberger das Thema Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben. Zwei Jahre später nimmt die Vision Gestalt an. Dank eines Förderprogramms der Europäischen Union mit dem Titel „Wifi4EU“ (deutsch: „Wlan für die EU“), bei dem sich die Gemeinde ebenfalls bewarb, könnte Zeuthen im nördlichen Dahmeland zum Vorreiter beim digitalen Wandel werden. Insgesamt unterstützt die EU den Wlan-Ausbau in den Kommunen mit rund 120 Millionen Euro. Ziel ist es, an zentralen Orten des öffentlichen Lebens kostenfreies Internet bereit zustellen.

15.000 Euro für Internetausbau von der EU

Die Städte und Gemeinden konnten sich im „Windhundverfahren“ auf einem Portal für die Wlan-Gutscheine in Höhe von 15.000 Euro pro Kommune bewerben. Mehr als 4000 Kommunen hatten sich innerhalb der ersten zehn Sekunden nach der Freischaltung des Wettbewerbs am 7. November per Knopfdruck angemeldet, darunter auch Zeuthen. Von dem Geld will die Gemeinde bis spätestens 2020 weitere Wlan-Punkte freischalten. Derzeit läuft die Standortanalyse. Kostenloses Internet könnte es unter anderem bald rund um das Rathaus, am Siegertplatz sowie im Seebad Miersdorf geben.

Am See liegen und dabei im Internet surfen: 2020 könnte es auch rund um den Siegertplatz in Zeuthen frei zugängliches Wlan für die Bürger geben. Quelle: Josefine Sack

Auch Schulzendorf erhält EU-Zuschlag

„Das Wlan-Konzept passt zum Wissenschaftsstandort Desy (Deutsches Elektronen-Synchrotron, Red.) “, sagte Herzberger. „Mit dem Programm machen wir unsere Gemeinde Schritt für Schritt moderner und leisten einen kleinen Beitrag für mehr Lebensqualität in Zeuthen“, sagte Herzberger.

Auch Schulzendorf zählt zu den Siegergemeinden des EU-Programms. Dort soll am Rathaus ein Hotspot für die Besucher eingerichtet werden. Laut Bürgermeister Markus Mücke (parteilos) sollen weitere Wlan-Punkte folgen: Als mögliche Standorte werden derzeit die Areale rund um die Grundschule, die Sport- und Mehrzweckhalle sowie das Umfeld der Feuerwehr und der Kitas geprüft.

Von Josefine Sack

Der 200. Geburtstag des reisenden Autors wird mit zahlreichen Veranstaltungen in der Region zelebriert. Zu den besonderen Höhepunkten gehört eine 24-Stunden-Wanderung.

14.01.2019
Teltow-Fläming Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming - Wachstum hält unvermindert an

Im Jahr 2018 haben LDS und TF die 170 000 Einwohner-Marke geknackt. 24 von 29 Kommunen melden Zuwachs – teilweise erheblich.

08.01.2019

Dahme-Spreewald ist bei fast allen Arztgruppen überversorgt, ergab eine Anfrage im Landtag. Nur in der der Region Königs Wusterhausen fehlen demnach wenige Hausärzte.

07.01.2019