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Die Lösung des gordischen Knotens

Bestensee Die Lösung des gordischen Knotens

Die Kreuzung an der Bahnschranke in Bestensee gehört zu den Verkehrs-Schwerpunkten im Ort. Hier bilden sich immer wieder kilometerlange Staus, die oftmals bis über die Gemeindegrenze hinaus reichen. Nun soll dieser gordische Knoten gelöst werden: Mit zusätzlichen Abbieger-Spuren. Das ist seit Jahren vorgesehen. Jetzt aber kommt Bewegung in das Projekt.

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An der Bestenseer Kreuzung gleich an der Bahnschranke kommt es immer wieder zu sehr langen Staus. Der Bereich soll nun umgebaut werden.

Quelle: Andrea Müller

Bestensee. Seit Jahren kämpft die Gemeinde Bestensee um eine Lösung für den Verkehr an der Kreuzung gleich an der Bahnschranke, um die ständigen Staus zu verhindern. Jetzt könnte eine Lösung des Problems in Sicht sein.

„Wir haben mit dem Straßenbauamt und dem Planungsbüro zusammen gesessen“, berichtet Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) von einem Vor-Ort-Termin in der zurückliegenden Woche. Man sei zusammen den Kreuzungsbereich abgegangen, um zu ermitteln, wo Aufweitungen notwendig sind und welche Folgen diese mit sich bringen. So müsse der Gehweg umgebaut werden. Die Verlegung des Pumpwerks sei notwendig. Umgesetzt werden müssten darüber hinaus auch mehrere Bäume und eine Hecke. Vorbereitend müssten auch die Nutzungsbedingungen für das Gebäude abgeklärt werden, in dem Rewe einen Supermarkt betreibt. Hintergrund für dieses Problem seien die unterschiedlichen Bedingungen, je nachdem, ob ein Planfeststellungsverfahren geführt werden müsse oder ein normales Planverfahren reiche. Ein Planfeststellungsverfahren dauere wegen der Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange auch deutlich länger. Quasdorf würde in dem Fall mit etwa zwei Jahren rechnen. Würde sich das Projekt hingegen mit einem Planverfahren stemmen lassen, könnte seiner Meinung nach der Baubeginn schon im nächsten Jahr sein. „Ich gehe davon aus, dass wir das bis Dezember wissen“, so der Bürgermeister.

Vor-Ort-Termin mit Landesstraßenbauamt und Planungsbüro

Vor-Ort-Termin mit Landesstraßenbauamt und Planungsbüro.

Quelle: Andrea Müller

Abbiegespuren sollen die Situation entspannen

An der Kreuzung bilden sich immer wieder lange Staus, die sehr oft bis zum Dorfanger und darüber hinaus bis zum Ortsausgang reichen. Um künftig den Schwerpunkt zu entkrampfen, soll eine Rechtsabbiegerspur aus Richtung Autobahn kommend angelegt werden. Von der Sparkasse kommend soll eine Linksabbiegerspur gebaut werden. Eine Rechts- sowie Linksabbiegerspur soll in Richtung Sparkasse und Autobahn hinzu kommen.

„Bezahlen muss das der Bund“, sagt Quasdorf. Die Gemeinde werde sich aber mit dem Bau des Gehwegs beteiligen. Dabei will er frühzeitig die Gemeindevertreter mit einbeziehen. „Wenn wir irgendwo beteiligt sind, muss das auch beschlossen werden“, erklärt der Gemeinde-Chef. Bisher gebe es aber dazu keine Entscheidungen. Es stehe auch noch nicht fest, welche Kosten hier auf Bestensee zukommen.

Vorplanungen bis zum Jahresende

Bei dem Vor-Ort-Termin war gegen 10 Uhr der Kreuzungsbereich normal befahren. Doch schon eine Stunde später bildete sich der erste Stau und sein Ende sei vom Kreuzungsbereich nicht mehr erkennbar gewesen.

Quasdorf hatte jetzt noch einmal seine politischen Kontakte genutzt, um wieder Bewegung in die Sache zu bringen, die Jahre auf Eis lag. Gerade im Zusammenhang mit der Eröffnung des Flughafens BER müsse der gesamte Verkehr um den Airport herum flüssiger gestaltet werden. Im Frühjahr dieses Jahres habe zur Bestenseer Kreuzung dann die erste Beratung stattgefunden. Bis zum Jahresende sollen die Vorplanungen dazu zum Abschluss gebracht werden.

Von Andrea Müller

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