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Dahme-Spreewald „Die Maler“ werden 40
Lokales Dahme-Spreewald „Die Maler“ werden 40
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05:15 01.07.2016
Philipp und Günter Marotzke (vorne von links) mit Mitarbeitern vor dem Geschäftshaus in der Großziethener Karl-Marx-Straße 24. Quelle: Gerline Irmscher
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Großziethen

Der Chef feiert das 40-jährige Bestehen seines Malerbetriebes mit denen, die ihm am wichtigsten sind. Und so lädt Günter Marotzke seine Mitarbeiter am heutigen Freitag zu einer Dampferfahrt auf der Spree in Berlin ein. Ein paar Stunden gute Unterhaltung, eine Armbanduhr zur Erinnerung an das Jubiläum und ein Shirt, auf dem zu sehen ist, wie lange man schon in der Firma ist.

Angefangen hat alles am 1. Juli 1976 in der Flughafenstraße in Neukölln. Günter Marotzke hatte drei Jahre Maler gelernt, danach drei Jahre als Geselle gearbeitet und auf der Abendschule erfolgreich den Meister gemacht. Nun war es an der Zeit, seine Motivation zu verwirklichen. Hatte er sich doch vorgenommen, sich bis zu seinem 30. Lebensjahr selbst etwas zu beweisen: Unternehmer zu werden. Also gründete erst ein Ein-Mann-Unternehmen. Als zweiten Mann konnte er Günter Klockenberg überzeugen, bei ihm einzusteigen. Er ist noch heute als Prokurist in der Firma tätig. Später, als er zehn Gesellen hatte, war es an der Zeit, den Pinsel aus der Hand zu legen und sich um andere Dinge in der Firma zu kümmern.

Heute gibt es in der Firma 100 Mitarbeiter. „Die Maler“ Marotzke sind in Berlin und Brandenburg unterwegs. „Wir machen alles – vom Streichen einer Speisekammer bis zur Farbgestaltung eines Hochhauses“, so Marotzke. Meist sind es rund 50 Baustellen gleichzeitig. Im Geschäftshaus in der Karl-Marx-Straße 24 in Großziethen laufen die Fäden zusammen. Sein Optimusmus und der sich weiterentwickelnde Speckgürtel zog den Lichtenrader ins Brandenburgische. Er baute und 1998 war das Geschäftshaus zum Einzug bereit. „Ich fühle mich wohl in der Region und ein großer Teil meiner Mitarbeiter kommt aus dem Ostteil von Berlin und aus Brandenburg“, so Marotzke. Besonders stolz ist er auf die langjährige Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeitern. Mehr als 150 Azubis hat er in 40 Jahren ausgebildet. „Junge Gesellen, bei denen ich das Talent zum Bauleiter erkenne, bei mir bekommen die Chance dazu“. so Marotzke.

„Ich bin begeistert, von dem was ich tue“, erklärt er und auf die Frage, wie lange er noch die Firma leiten möchte, antwortet der 65jährige: „Solange ich gesund bin, und die Begeisterung, die in mir steckt noch anhält“. Seit Mai ist Sohn Philipp, gelernter Betriebswirt, mit in der Firma. Seine Schwerpunkte liegen in der Öffentlichkeitsarbeit und dem Management.

Von Gerlinde Irmscher

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