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Die Vorleser

Lesetag bei Villa Elisabeth Die Vorleser

Schüler der 10. Klasse der Villa Elisabeth in Bestensee besuchte am Freitag das Pflegeheim der Berliner Stadtmission. Im Gepäck hatten die Mädchen und Jungs Bücher, die sie selbst gern gelesen haben und nun den älteren Herrschaften vorstellen wollten. Eine Stunde lang lasen sie den Senioren vor und beantworteten Fragen. Damit sorgten die Teenager mit ihren Büchern für eine interessante Abwechslung.

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Schüler der 10. Klasse der Privatschule Villa Elisabeth in Bestensee lasen Senioren aus dem Pflegeheim der Berliner Stadtmission vor.

Quelle: A. M.

Bestensee. Schüler der 10. Klasse der Villa Elisabeth in Bestensee haben am Freitag mit ihrer Lehrerin Nadja Velten Senioren im Pflegeheim der Berliner Stadtmission besucht, um ihnen vorzulesen. „Fünf Wochen haben wir uns auf diesen Tag vorbereitet“, so Velten. Zehn Schüler hatten sich selbst Bücher ausgesucht, die sie den älteren Herrschaften vorstellen wollten. Die Berliner Stadtmission hatte das Haus und seine Bewohner auf diesen besonderen Vormittag vorbereitet. Senioren wie Schüler wurden in drei Gruppen aufgeteilt, die in drei Bereichen zuhörten beziehungsweise lasen.

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Schüler der 10. Klasse der Privatschule Villa Elisabeth in Bestensee lasen aus Büchern vor, die sie selbst gern gelesen haben

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Sandro Kiesinger hatte sich die „Marduk-Mission“ von David Weber und John Ringo ausgesucht. In dem Sience-Fiction Roman geht es um ein Bataillon, das mit seinem Anführer auf einem fremden Planeten landet. Die Kämpfer wollen zurück. Doch so einfach ist das nicht. Auf ihrem Weg müssen sie zahlreiche Mutproben bestehen und dazu die Einwohner des fremden Planeten schützen.

Kinder im Geheimdienst

Florian Dede hatte das Buch „Top secret“ von Robert Muchamore mitgebracht. In dem dicken Wälzer geht es um Kinder, die in einer Spezialeinheit für den britischen Geheimdienst tätig sind. Der junge Protagonist des Buches ist gerade mit seiner Ausbildung fertig und bekommt einen Spezialauftrag in Kalifornien.

Leo Loecher war der letzte Junge in dieser Gruppe, der sein Buch den Senioren vorstellte. Er hatte „Underdog“ ausgesucht, ein Buch von Markus Zusak. Darin geht es um einen Jungen von 15 Jahren und seinem Weg zum Erwachsenwerden. Leo hatte sich eine Passage ausgesucht, bei dem der Held des Buches auf ein Mädchen trifft, ein richtiges aus Fleisch und Blut.

Fragen gern beantwortet

Die drei Schüler beantworteten auch gern die Fragen der Anwesenden, erklärten, was ein E-Book ist und wo man die vorgestellten Bücher kaufen kann. Silke Silbermann, die in diesem Bereich des Pflegeheimes die Sozialbetreuerin ist, hatte sich während der Vorlesestunde liebevoll um die betagten Zuhörer gekümmert. „Sonst bekommen unsere Bewohner eher Kurzgeschichten oder Märchen zu hören“, erklärte sie. Viele der Senioren haben das 80. Lebensjahr längst vollendet. Da falle, so Silbermann, das Zuhören schon schwer.

Nadja Velten war stolz auf ihre Schüler – in allen Gruppen. Die 10. Klasse der Villa Elisabeth hatte für eine Stunde lang mit Büchern für interessante Abwechslung im Pflegeheim der Berliner Stadtmission gesorgt.

Von Andrea Müller

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