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Die Wasserbüffel sind da

Wildau Die Wasserbüffel sind da

Willkommen, Mädels! Cleopatra, Madonna, Giana, Lena und Bruni heißen die Wasserbüffel-Damen, die seit Freitag auf den Dahmewiesen weiden. Bis zum Winter ist Wildau ihr neues Zuhause. Als natürliche Rasenmäher sollen sie das geschützte Biotop wieder in Form bringen.

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Ankunft gestern Nachmittag in Wildau: Die Wasserbüffel verlassen den Transporter und traben auf die Dahmewiesen.

Quelle: Gerlinde irmscher

Wildau. Da sind sie ja! Auf den Dahmewiesen in Wildau sind Freitagnachmittag Cleopatra, Madonna, Giana, Lena und Bruni eingetroffen. Die fünf jungen Wasserbüffel-Damen sind erst zwei Jahre alt, sie werden hier bis zum Winter weiden. „Ich hoffe, sie fühlen sich wohl“, sagt Silke Joksch, die im Rathaus für Umwelt und Naturschutz zuständig ist.

Für fünf Jahre Wildauer auf Zeit

Die Tiere kommen von der Storkower Burgbüffel-Familie, die Stadt hat sie für zunächst fünf Jahre von Mai bis Oktober gemietet. Die Wasserbüffel fressen Schilf und Gras, schaffen so wieder Platz für andere Pflanzen und Tiere auf dem acht Hektar großen, geschützten Feuchtgebiet. Anders lässt sich die Fläche nicht bewirtschaften. Schwere Technik versinkt im Boden. Deshalb hatte Bauer Siegfried Behnke schon vor einer Weile die Idee mit den Büffeln.

Die Büffel-Damen beim Mittagstisch

Die Büffel-Damen beim Mittagstisch.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Kraniche in der Nachbarschaft

Noch werden sie auf einer kleinen Koppel gehalten, damit sie eine Kranich-Brutstätte nicht stören. Doch bald sind die Küken geschlüpft und die Büffel-Mädels können über die ganze Wiese trotten. „Sie werden sich gut mit den Kranichen verstehen“, ist Silke Joksch sicher. Vorerst können Schaulustige am besten vom Schwarzen Weg aus einen Blick auf die Büffel erhaschen. Später sind sie auch vom Wanderweg am Ufer zu sehen. Der Einsatz wird aus einem Naturschutzfonds für das Flughafenumfeld bezahlt.

Von Frank Pawlowski

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