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Die Wasserbüffel sollen wieder weg

Wildau Die Wasserbüffel sollen wieder weg

Die Wasserbüffel-Damen Cleopatra, Madonna, Gina, Lena und Bruni weiden seit Mai auf den Dahme-Wiesen in Wildau. Fünf Jahre lang sollten sie über Monate auf dem Gebiet bleiben. Doch um die Wiesen ist lange ein Streit entfacht – und die Stadtverwaltung hatte die Büffel offenbar ohne Zustimmung des Besitzers angesiedelt.

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Die Wasserbüffel-Damen fraßen bei ihrer Ankunft im Mai in Wildau gleich drauf los.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. Das Gastspiel der fünf Wasserbüffel-Damen auf den Dahme-Wiesen in Wildau wird wohl viel früher beendet sein als geplant. Nach einem Gerichtsbeschluss müssen sie die Wiesen verlassen. Der Besitzer der Weideflächen, André Gruber, hat das mit einer einstweiligen Verfügung erwirkt. „Ich will meine Flächen zurück, und zwar sofort“, sagte er der MAZ.

Tiere wurden im Mai angesiedelt

Die Stadt hatte die Tiere dort im Mai angesiedelt. Sie sollten die Dahme-Wiesen fünf Jahre lang bewirtschaften, immer von Mai bis November. Die Wasserbüffel kommen von einer Farm in Storkow. André Gruber ging juristisch dagegen vor, da die Ansiedlung ohne seine Zustimmung erfolgt sei. Der Büffelstreit ist Teil der Auseinandersetzung um die Dahme-Wiesen.

Die Wasserbüffel kommen von einer Farm in Storkow

Die Wasserbüffel kommen von einer Farm in Storkow. Dort verbringen sie ohnehin den Winetr. Ob sie nächstes Jahr nach Wildau zurückkehren, ist derzeit ungewiss.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Gruber hatte vor vier Jahren auf Bodenvergiftungen und Ungereimtheiten bei Ersatzpflanzungen für die Hafenerweiterung hingewiesen. Sie seien auf den Dahme-Wiesen nur zu einem Viertel erfolgt.

Juristischer Krieg um die Dahme-Wiesen

Ein jüngste gebildeter Sonderausschuss des Stadtrates soll das nun überprüfen. Bürgermeister Uwe Malich (Linke) wies die Anschuldigungen zurück. Hingegen betont Gruber, er habe bisher in allen juristischen Verfahren obsiegt. Wildaus Umweltbeauftragte Silke Joksch sagte, die Büffel sollten Mitte November ohnehin ins Winterquartier ins Storkow gebracht werden. Sie hofft, dass sie solange bleiben können. Ob sie im nächsten Jahr wiederkommen, sei ungewiss.

Von Frank Pawlowski

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