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Die alte Feuerwache bleibt

Mittenwalde Die alte Feuerwache bleibt

Nach langer Diskussion entschieden sich die Mittenwalder Stadtverordneten, den Weg frei zu machen für eine Umwidmung der Gelder aus der Stadtsanierung, die für den Abriss des maroden Gebäudes vorgesehen waren. Die sollen nun für dessen Erhalt verwendet werden. Es geht um rund 40 000 Euro. In der alten Wache sollen künftig die historischen Feuerwehrfahrzeuge untergebracht werden.

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Die alte Feuerwache in Mittenwalde soll stehen bleiben.

Quelle: Andrea Müller

Mittenwalde. Es ist beschlossene Sache: Statt die alte Feuerwache am Stadthausplatz in Mittenwalde abzureißen, soll sie nun stehen bleiben. Die Stadtverwaltung soll sich schnellstens darum kümmern, die Gelder umzuwidmen, die aus Mitteln der Stadtsanierung für den Abriss des Gebäudes vorgesehen waren, um sie für dessen Erhalt verwenden zu dürfen.

Die Entscheidung ist den Abgeordneten nicht leicht gefallen und wurde bei der jüngsten Sitzung des Stadtparlaments erst nach langer Diskussion gefällt. Anke Nedwed (CDU) legte zunächst noch einmal den Standpunkt des Mittenwalder Ortsbeirates klar: „Er hat einstimmig beschlossen, das Gebäude zu erhalten“, sagte sie. Zumindest solle es als Garage für die historischen Fahrzeuge dienen, die zum technischen Denkmal erhoben werden sollen. Allzu viel sei im ersten Schritt gar nicht zu erledigen, so dass die Gelder aus der Umwidmung reichen, um zunächst ein Tor einzubauen. Maja Buße (CDU) schlug vor, die Sitzungsvorlage um einen Passus zu ergänzen. Dieser solle beinhalten, dass die Stadt Mittenwalde der Mittenwalder Wohnungsbaugesellschaft (Miwoge) das Gebäude abkaufen soll, um es dann an den Feuerwehrverein zu verkaufen. Umbau und Betrieb des Hauses solle dann über diesen laufen.

Vorbereitung seitens der Mittenwalder Verwaltung kritisiert

Frank Kausch (für die SPD) beantragte daraufhin eine Unterbrechung. Ehe diese stattfand, ergriff von den Linken Werner Hannig das Wort. Er sprach sich einerseits für ein Signal aus, die alte Feuerwache zu erhalten. Andererseits kritisierte er scharf die Beschlussvorlage. Es gäbe keine detaillierten Informationen über die finanziellen Belastungen, etwa, wie viel Fördergelder kämen und wie viel Geld Mittenwalde beisteuern müsste. „Das ist eine unmögliche Vorbereitung seitens der Verwaltung“, sagte er. „Da sind hundert Fragen offen.“

Daniel Müller (SPD) griff die Idee der amtierenden Bürgermeisterin Hedda Dommisch (parteilos) auf, für alle historischen Feuerwehrfahrzeuge der ganzen Stadt mit allen Ortsteilen eine gemeinsame Lösung zu finden. Dommisch brachte schließlich noch etwas Licht ins finanzielle Dunkel. 100 000 Euro stünden für die Neugestaltung des ganzen Stadthausplatzes zur Verfügung. Ein Drittel komme von der Stadt, zwei Drittel vom Land. Die Mittel für die alte Wache beliefen sich auf rund 40 000 Euro.

Von Andrea Müller

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