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Dahme-Spreewald Die brennendsten Themen: Schule und Feuerwehr
Lokales Dahme-Spreewald Die brennendsten Themen: Schule und Feuerwehr
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00:30 13.06.2015
Ortsvorsteherin Renate Grätz wünscht sich nichts sehnlicher als ein erblühendes Senzig. Quelle: Franziska Mohr
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Senzig

Die Senziger haben in den nächsten Monaten und Jahren so manche harte Nuss zu knacken. Ortsvorsteherin Renate Grätz (CDU) hat ziemlich genaue Vorstellungen, wie sie dies anpacken will.

MAZ:Welches ist für Sie die wichtigste Baustelle im Ort?

Renate Grätz:Ich habe so manche Baustelle geerbt. Aber glücklicherweise arbeitet die Zeit für mich, weil die Themen Feuerwehr und Schule der Kommune nun wirklich auf den Nägeln brennen. Bei der Feuerwehr geht es voran. Die Planungen wurden in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates vorgestellt und fanden quer durch alle Fraktionen nur Zustimmung.

Ist das Thema Sanierung des Altbaus damit endgültig vom Tisch?

Grätz:Am bisherigen Standort wird es einen Neubau geben, der nach derzeitigen Schätzungen etwa 1,6 Millionen Euro kosten wird. Begonnen wird mit dem Bau des Sanitär- und Schulungstraktes, ehe der Altbau abgerissen wird. Auf diese Weise kann die Einsatzfähigkeit der freiwilligen Feuerwehr erhalten bleiben. Ich gehe davon aus, dass der Baustart spätestens im Frühjahr nächsten Jahres erfolgt.

Wie steht es um den Dauerbrenner Seebrücke?

Grätz:Dazu gab es bekanntlich im Frühjahr eine Ausschreibung, bei der drei Angebote eingegangen sind. Diese werden jetzt im Rathaus bis Ende dieser Woche eingehend geprüft. Ich gehe davon aus, dass mich anschließend die Verwaltung über die Pläne des künftigen Investors informiert. Zumal der rechtskräftige Bebauungsplan für die Seebrücke eine touristische Nutzung vorschreibt, in welcher Form dieses Grundanliegen auch immer umgesetzt wird. Da ich von Natur aus Optimist bin, hoffe ich, dass dort auch wieder eine attraktive kleine Gaststätte entsteht.

Ein Sorgenkind ist und bleibt die Senziger Grundschule, deren Toiletten sich 25 Jahre nach der Wende noch immer auf dem Hof befinden. Ist eine Lösung in Sicht?

Grätz:Gespräche mit Eltern sowie der Schul- und Hortleitung ergaben übereinstimmend, dass auch eine noch so gute Sanierung des Altgebäudes dort keinen zeitgemäßen, modernen Unterricht zulässt. Es wäre rausgeworfenes Geld. Senzig benötigt einen Neubau – ohne Wenn und Aber.

Wo sollte diese moderne Grundschule entstehen?

Grätz:Mein persönlicher Wunsch für den neuen Schulstandort wäre der Bullenberg mitten im Ort. Idealerweise könnte man dies noch mit einem Mehrzweckraum verbinden, den alle Bürger auch für kulturelle Zwecke nutzen können.

Auch Zeesen benötigt dringend einen großen Erweiterungsbau. Wäre es nicht sinnvoll, einen gemeinsamen Schulneubau zu errichten?

Grätz:Davon halte ich wenig. Die Ortsteile wollen alle ihre Identität bewahren. Der Grundschule kommt dabei eine zentrale Funktion zu. Viele junge Familien ziehen gerade deshalb nach Senzig, weil sie ihren Kindern den Besuch einer kleinen Schule mit einer familiären Atmosphäre ermöglichen möchten.

Welcher Zeithorizont schwebt Ihnen in Bezug auf den Schulneubau vor?

Grätz:Augenblicklich stehen verschiedene Varianten zur Diskussion. Eine sieht einen Neubau in der Ringstraße vor. Das muss alles eingehend geprüft und dann geplant werden. Vor 2017 sehe ich kaum Chancen.

Wenn all Ihre Wünsche in Erfüllung gehen, lässt Senzig die Stadtkasse ganz schön schrumpfen. Wie aber sieht es mit den Kleinigkeiten aus, die einen Ort lebenswert gestalten?

Grätz:Auch hier hat sich schon einiges getan. Über Sponsoring konnten elf Ruhebänke aufgestellt werden, die insbesondere von den Senioren gern angenommen werden. Die neuen Bänke stehen unter anderem in der Senziger Heide, in der Gussower Straße sowie in der Chausseestraße/Ecke Grüner Weg. Im nächsten Frühjahr möchte ich auch, dass sich die Senziger an einer blühenden Wiese in der Lindenstraße/ Ecke Chausseestraße erfreuen können. Ich denke, dass die Schüler beim Pflanzen kräftig mithelfen.

Senzig war einst der Vorzeigeort in Bezug auf den privaten Straßenbau. Gibt es eine Fortsetzung?

Grätz:Die Chancen stehen gut. Die Arbeiten für den nördlichen Bereich des Pirolweges haben in der vergangenen Woche begonnen. Die Beteiligung der Anlieger liegt dort übrigens bei 100 Prozent. Die Gespräche zum privaten Ausbau der Gudrun-, der Krimhild- und der Brunhildstraße sind in vollem Gange. Ich denke, dass sie auch zum Erfolg führen.


Von Franziska Mohr

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