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Die kleinen Narren feiern

Wildau Die kleinen Narren feiern

Zum Kinderfasching der Karnevalsgesellschaft Königs Wusterhausen kamen am Samstag zahlreiche verkleidete Mädchen und Jungen in das Volkshaus nach Wildau und hatten Spaß.

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Immer wieder „regnete“ es für das lustige Völkchen Bonbons, das Spaß beim Auffangen der Süßigkeiten hatte.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. Zahlreiche Prinzessinnen kamen am Samstagnachmittag in das Volkshaus nach Wildau. Zwischen ihnen flatterten Schmetterlinge, tummelten sich unter anderem Feuerwehrmänner, Polizisten, Pippi Langstrumpf, Gerippe und Gespenster. Selbst ein kleiner Saurier hatte den weiten Weg aus der Urzeit auf sich genommen, um nach Wildau zu kommen. „So viele Bonbons wie hier beim Bonbonregen habe ich lange nicht auf einem Haufen gesehen“, erklärte er begeistert. Sie alle vergnügten sich beim Kinderfasching der Karnevalsgesellschaft Königs Wusterhausen.

Unter den Klängen von „Königs Wusterhausen feiert Karneval“ zogen das Prinzenpaar Heiko I. und Daniela I. mit ihrem Hofstaat in den Saal ein, um all die kleinen Narren zu begrüßen, die dann – bevor es so richtig losgehen konnte – erst einmal ihren Schwur dem Prinzenpaar leisten mussten. Sie versprachen zu tanzen bis die Socken qualmen, zu schreien bis die Ohren schmerzen, Süßigkeiten zu essen bis der Bauch platzt, Limonade und Cola zu trinken bis es aus den Ohren läuft, den ganzen Tag nur Quatsch zu machen, nicht auf die Eltern zu hören und am Abend nicht ins Bett zu gehen. Und das alles recht lautstark, in Vorfreude darauf, endlich einmal Dinge zu tun, die man eigentlich nur beim Karneval darf.

Für die kleinsten Faschingsfans gab es eine Bonbonkette

Für die kleinsten Faschingsfans gab es eine Bonbonkette.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Nachdem auch noch der Schlachtruf „He Jo“ geübt war und das Motto der drei Musketiere – Einer für alle, alle für einen – klappte, konnte es losgehen. Von der Bühne aus „dirigierten“ Jette, Ande und Jens Köhler in Gestalt der drei Musketiere das Geschehen. Im Wechsel konnten die Mädchen und Jungen dem Programm auf der Bühne folgen und dann wieder selbst bei Spielen Spaß haben. Ganz hoch im Kurs war wieder der Stuhltanz, und damit alle mitmachen konnten, gab es zwei Runden. Preise bekamen nicht nur die Gewinner, es war für alle genug da, und der immer wieder niedergehende Bonbonregen war üppig.

„Ich fand es richtig schön, vor allem den Stuhltanz und die Musik zum Tanzen“, schwärmte die achtjährige Luise und fühlte sich sichtlich wohl in ihrem Prinzessinnenkostüm. Astronaut Benedict musste gar nicht in ferne Galaxien entschweben, im Volkshaus war es für den Vierjährigen aufregend genug.

Von Gerlinde Irmscher

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