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Die nächste MAZ-Osterwanderung naht

Rundkurs durch Bestensee Die nächste MAZ-Osterwanderung naht

Die MAZ-Osterwanderung findet bei der 23. Auflage am 28. März erstmals im Landkreis Dahme-Spreewald statt. Die 7,5 Kilometer lange Route führt durch Bestensee – über die Dorfaue, am Weinberg vorbei in das Sutschketal. Es gibt viel zu erleben. Wir verraten schon jetzt, was die Region so besonders macht.

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Wanderwegewart Bernd Jaschen (l.) und Klaus-Dieter Quasdorf (r.), hier im Generationenwald, hoffen auf viele Teilnehmer bei der Osterwanderung.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Bestensee. Auch in diesem Jahr können sich die Wanderlustigen wieder auf die traditionelle MAZ-Osterwanderung freuen. Mittlerweile zum 23. Mal geht es am Ostermontag, dem 28. März, auf einen Rundkurs, zum ersten Mal im Landkreis Dahme-Spreewald. Die 7,5 Kilometer lange Strecke führt durch die Gemeinde Bestensee und das Sutschketal. Start ist um zehn Uhr an der Landkostarena in der Goethestraße.

Die Route führt über die Dorfaue, an Generationenwald und Weinberg vorbei über den Triftweg in das Sutschketal. Nach der Umrundung des Sutschketalsees geht es durch den Generationenwald, vorbei an der Mühle, über den Kirchsteig und den Schmiedeweg wieder in Richtung Landkostarena. Am Ziel können sich die Wanderer ausgiebig stärken. Für Suppen aus der Gulaschkanone, Currywurst von der Bestenseer „Klappe“, Kaffee, Kuchen und Getränke ist gesorgt.

 

Quelle: MAZ

Die Gemeinde Bestensee ist nur zehn Kilometer vom südlichsten Zipfel Berlins entfernt. Sie ist sowohl durch den Autobahnanschluss über die A13 als auch durch die Anbindung an den Nah- und Fernverkehr schnell zu erreichen. „Bei uns kann man die Seele baumeln lassen und dem Alltagsstress entfliehen“, sagt Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos). Der kulturhistorische Wanderweg, der Generationenwald, der Weinberg, das Sutschketal oder die alte Kirche seien immer einen Besuch wert.

Hat man die Dorfaue erreicht, lohnt sich ein Blick auf die große Kastanie, die schon als junger Baum zur Regierungszeit des Preußenkönigs Friedrich des Großen (1740 bis 1786) dort stand. Der Verein Lebensart und Sammellust (Lausl) hat diesen Baum mit Hunderten bemalten Ostereiern geschmückt. D

Die Erstbepflanzung des Generationenwaldes auf dem Mühlenberg begann 2006. Dort können die Bestenseer zu Jubiläen oder im Gedenken an eine Person einen Baum pflanzen. Gleich daneben lässt der 2010 gegründete Weinbauverein die Tradition des Weinanbaues im Dahmeland, die bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht, wieder aufleben.

Die reizvolle Landschaft des Sutschketales ist in der Eiszeit entstanden. Mächtige Eisgletscher mit ihren Geröllmassen formten das Tal. Für die endgültige Form in Nord-Süd-Richtung mit dem kleinen Sutschkesee, der im Volksmund auch „Paddenpfuhl“ genannt wird, sorgte das abtauende Gletscherwasser. Findlinge erinnern noch heute an die eiszeitlichen Geröllablagerungen. Unsere Vorfahren benutzten sie zum Häuser- und Straßenbau.

So auch im Jahr 1375 beim Bau der Grundmauern und Seitenwände der Bestenseer Kirche, die seitdem unverändert sind. Später wurde die Kirche durch einen Anbau mit Holzturm vergrößert. Die dicken Mauern sprechen dafür, dass sie auch als Wehrkirche erbaut wurde. Die Kirche ist das älteste noch bestehende Bauwerk der Gemeinde.

Für Wanderer, die mit dem Auto kommen, sind Parkplätze ausge

Von Gerlinde Irmscher

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