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Dahme-Spreewald Diebstahl im A10-Center: Angeklagte gestehen
Lokales Dahme-Spreewald Diebstahl im A10-Center: Angeklagte gestehen
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15:19 06.11.2017
Die Täter haben das A10-Center im Mai dieses Jahres heimgesucht. Quelle: Gerlinde Irmscher
Cottbus

Die Beschuldigten im Prozess zu einem Diebstahl im A10 Center bei Berlin samt wilder Fluchtfahrt haben ihre Beteiligung an der Tat gestanden. „Ich bereue mein Verhalten“, hieß es am Montag zum Prozessauftakt in der Erklärung eines Angeklagten vor dem Landgericht Cottbus. Sein mutmaßlicher Komplize schilderte in seiner Erklärung, wie der Diebstahl aus seiner Sicht ablief.

Täter flüchteten zu Fuß, weil ihr Auto im Center stecken blieb

Die Staatsanwaltschaft wirft den 25 und 29 Jahre alten Männern vor, mit anderen unerkannt gebliebenen Tätern im Mai nachts im Lieferbereich über den Notausgang in das Einkaufszentrum in Wildau (Dahme-Spreewald) gelangt zu sein. Aus zwei Geschäften sollen sie dann unter anderem zahlreiche Smartphones und Bargeld gestohlen haben. Der Fall erregte deshalb so großes Aufsehen, weil die Täter nach dem Diebstahl mit ihrem Auto auf der Flucht vor der Polizei in einer Tür der Ladenzeile stecken blieben. Die Männer flüchteten dann zu Fuß, einige entkamen.

Polizeiauto musste mit gewagtem Manöver ausweichen

Beide Angeklagte gaben vor Gericht an, als Mitfahrer auf dem Rücksitz des Fluchtautos gesessen zu haben und damit den Wagen nicht gesteuert zu haben. Laut Anklagebehörde stoppte der Wagen zunächst als das Polizeifahrzeug entgegenkam – und beschleunigte dann. Der Fahrer des Polizeiwagens fuhr rückwärts, um eine Kollision zu vermeiden. Der 29 Jahre alte Angeklagte betonte zu der Beschleunigung: „Ich war damit nicht einverstanden.“ Er habe einfach nur flüchten wollen. Sein Versuch, während der Fluchtfahrt auszusteigen sei aber misslungen, weil die Zentralverriegelung aktiviert gewesen sei.

Anklage wegen räuberischem Diebstahl

Den Männern, die beide zuletzt in Berlin wohnten und in Untersuchungshaft sitzen, wird unter anderem schwerer räuberischer Diebstahl, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung vorgeworfen. Zeugen wurden zum Prozessauftakt noch nicht gehört. Unter anderen sollen im weiteren Verlauf Polizisten zu dem Tathergang befragt werden. Der Prozess soll am kommenden Montag (13 Uhr) fortgesetzt werden. Insgesamt hat das Landgericht für die Verhandlung bislang Termine bis Mitte Dezember geplant.

Von Anna Ringle, dpa

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