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Dahme-Spreewald Diskussion über öffentliche Toilette im Zentrum
Lokales Dahme-Spreewald Diskussion über öffentliche Toilette im Zentrum
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00:16 27.06.2017
Wer in Zeuthens Zentrum mal auf die Toilette muss, hat nicht viele Möglichkeiten. Quelle: dpa
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Zeuthen

Eine öffentliche Toilette im Zentrum von Zeuthen, das ist der Wunsch einer Leserin im Rahmen einer MAZ-Umfrage. In Großstädten gibt es sie bereits häufiger. Doch die Citytoiletten sind von den Anschaffungskosten und in der Unterhaltung teuer.

„Über diese Idee wird schon seit vielen Jahren gesprochen“, sagte Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD). In Absprache mit der Gemeindevertretung habe man sich aus Kostengründen gegen einen solchen Bau entscheiden. In der Vergangenheit habe die Kommune mehrere Angebote für eine solche Citytoilette eingeholt. Entscheidend seien aber nicht die Baukosten, sondern die Unterhaltung einer solchen Toilette, so das Gemeindeoberhaupt. Man habe alles durchgerechnet und abgewogen. Ergebnis: „Das ist für unsere Gemeinde einfach zu teuer“, sagte Burgschweiger. Aufwand und Nutzen stünden in keinem guten Verhältnis zueinander. Zu dieser Entscheidung sei man auch im Gespräch mit den Gemeindevertretern gekommen. Dass das Projekt noch mal auf den Tisch kommt, hält sie für unwahrscheinlich.

Anstelle einer neuen Citytoilette können die Zeuthener die öffentliche Toilette im neuen Bürgerhaus nutzen. Quelle: Oliver Becker

Das Gemeindeoberhaupt glaubt aber, eine gute alternative Lösung gefunden zu haben. „In unserem Bürgerhaus im Zentrum von Zeuthen ist eine Toilette. Sie wurde so angelegt, dass sie auch als öffentliche Toilette genutzt werden kann. Und sie ist behindertengerecht“, sagte Burgschweiger. Vor Ort sei zwar ein historisches Kopfsteinpflaster. Extra für die Rollstuhlfahrer wurde seitlich jedoch ein Asphaltstreifen angelegt, der direkt zur Rampe führe. „Man hat allerdings einen etwas weiteren Weg, als die Fußgänger, da man erst am Bürgerhaus entlang muss, um zur Rampe auf der Rückseite des Hauses zu gelangen“, sagte sie.

Geöffnet hat das Gebäude am Dienstag, Donnerstag und Freitag bis zur Mittagszeit, wo Mitarbeiter der Gemeinde vor Ort sind. „Wird das Haus von Bürgern und Vereinen gut angenommen, können wir die Personalkosten aufstocken und längere Öffnungszeiten gewährleisten“, sagte Burgschweiger. Zusätzlich sei das Haus wegen der regen Vereinstätigkeit oft länger geöffnet und die Toilette damit für jedermann zugänglich. Zusätzlich sei auch die Toilette im Rathaus eine öffentliche und für jedermann zugänglich – auch wenn das Gebäude etwas abseits vom Zentrum stünde. Auch dort sind die Besucher an die Öffnungszeiten gebunden.

Von Oliver Becker

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