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Dommisch bekommt weiter Gegenwind

Bürgermeisterwahl Mittenwalde Dommisch bekommt weiter Gegenwind

Mittenwaldes stellvertretende Bürgermeisterin Hedda Dommisch (parteilos) bekommt weiter Gegenwind, nachdem immer mehr Details zur Vergabe für eine Notreparatur und den Neueinbau einer Heizung im Sporthaus Ragow bekannt werden. Jetzt soll eine Arbeitsgruppe die Vergaben prüfen. Gegebenenfalls soll sogar ein zeitweiliger Ausschuss gebildet werden.

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Hedda Dommisch

Quelle: Andrea Müller

Mittenwalde. Mittenwaldes Kämmerin und stellvertretende Bürgermeisterin Hedda Dommisch (parteilos) kommt nicht zur Ruhe. Wegen der Affäre um eine Heizungsreparatur steht sie bei den Stadtverordneten in der Kritik. Die machten das Problem bei der Sitzung am Dienstag noch einmal zum Thema. Dommisch selbst gab eine Erklärung ab. „Klarstellend zu meiner Äußerung in einer vorangegangenen SVV, ’Ich bin nicht die Firma Dommisch’, möchte ich erklären, dass ich Gesellschafterin der Firma HIS Dommisch, jedoch nicht in der Firma angestellt bin“, sagte sie. Ihre Arbeitskraft stelle sie im vollen Umfang der Stadt Mittenwalde zur Verfügung. Es handele sich um keine Nebentätigkeit. Aus diesem Grund sei auch keine Anzeige ihrer Gesellschafterstellung beim Arbeitgeber erfolgt.

Inzwischen wurde allerdings bekannt, dass neben der Notreparatur der Heizung eine neue Heizung in das Sporthaus Ragow eingebaut wurde – und zwar auch von der Firma Dommisch. Hedda Dommisch sagte, dass der Verein FSV Admira kurzfristig an Fördergelder gelangt sei. Er habe sich dann Angebote eingeholt und die Vergabe erfolgte unter Begleitung der Stadt Mittenwalde an die Firma HIS Dommisch. Die Firma gehört zu Teilen ihrem Sohn Patrick und ihr selbst. Allerdings sitzt Sohn Patrick auch im Vorstand vom FSV Admira, ist hier zweiter Vorsitzender.

Stadtverordnete wollen für Aufklärung sorgen

„Aus der Geschichte kommt sie nicht mehr raus“, kommentiert der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Lutz Krause (Pro Bürger), die neuen Erkenntnisse. Er ist Mitbewerber für das Amt des Bürgermeisters. Maja Buße (CDU) bemängelt vor allem die moralische Seite der Vorgänge. „Rechtlich mag alles in Ordnung gewesen sein, aber elegant war das nicht“, sagt sie. Buße will ebenfalls Bürgermeisterin werden. Gemeinsam wollen die Stadtverordneten nun für Aufklärung sorgen. Deswegen beschlossen sie, erst einmal eine Arbeitsgruppe zu gründen, die sich mit den Vergaben beschäftigen soll. Nicht nur mit der Vergabe für die Heizungsreparatur und den Neueinbau, sondern mit allen Vergaben der letzten Zeit. Bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung sollen die Ergebnisse vorliegen. Dann soll entschieden werden, ob ein zeitweiliger Ausschuss „Vergaben“ ins Leben gerufen wird und ob man das Rechnungsprüfungsamt einschaltet. Das war Krause auf Nachfrage bei der Kommunalaufsicht des Landkreises empfohlen worden.

Von Maz

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