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Dorf feiert 670 Jahre

Motzen Dorf feiert 670 Jahre

Motzen hat am Wochenende sein Sommerfest gefeiert – und damit auch gleich das 670-jährige Bestehen des Ortes begangen. Unter anderem gab es ein Entenrennen und attraktive Fußballspiele.

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Der Karnevalsverein Kallinchen eröffnet mit seinem Ententanz das Motzener Entenrennen.

Quelle: Christian Dederke (2)

Motzen. „Es hätte keinen Plan B gegeben“, antwortet Jürgen Bonnes, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Motzen, selbstbewusst auf die Frage, was die Veranstalter des Familienfestes in Motzen gemacht hätten, wenn Deutschland ausgerechnet an diesem Tag sein Achtelfinale bei der Europameisterschaft in Frankreich ausgetragen hätte. Jedoch war er sich der Anziehungskraft des Motzener Sommerfest am vergangenen Sonnabend bewusst.

Erstmals Fest am Strandbad

Zum ersten Mal fand das Motzener Sommerfest am Strandbad statt, zugleich wurden 670 Jahre Motzen gefeiert. Einer der Höhepunkte war das 1. Motzener Entenrennen auf dem Motzener See. Für dieses Rennen konnte man sich noch bis kurz vor dem Start anmelden und eine Gummi-Ente erwerben. Die Startgebühr diente der Refinanzierung des Sommerfestes. Insgesamt nahmen 320 Enten am Rennen teil, dass vor allem durch die tatkräftige Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Motzen stattfinden konnte.

Eröffnet wurde das ungewöhnliche Rennen durch den Ententanz der Grundschule Töpchin und des Karnevalvereins aus Kallinchen. Dann erfolgte der Startschuss! Am Anfang ähnelte das Entenrennen eher einem Schneckenlauf, auch wenn nur 30 Meter zurückgelegt werden mussten. Der Wellengang war nicht stark genug und so wurden die Gummitiere auf der Strecke zu lahmen Enten.

Luftgebläse beschleunigt Enten

Aber Jürgen Bonnes wusste Rat. Durch ein Luftgebläse sorgte er für das notwendige Tempo und die Enten erreichten letztendlich das Ziel. Bis zum 10. Platz wurden Gewinne im Gesamtwert von über 1000 Euro ausgegeben. Die Preise wurden von ortsansässigen Unternehmen gesponsert. Als ersten Preis gab es ein Fahrrad zu gewinnen, gefolgt von einem Essen in einem Restaurant und einigen Golfstunden für den Drittplatzierten.

„Auf die Idee mit dem Entenrennen bin ich über das Internet gekommen“, erzählt Jürgen Bonnes und ergänzt: „Nur durch die vielen Vereine aus Motzen konnten wir dieses Sommerfest veranstalten.“ Die Kinder hatten ihren Spaß. Neben dem Kinderschminken traten die Kinder aus Motzen bei einem Fußballspiel gegen eine Mannschaft aus Bestensee an. Darauf folgte ein Fußballspiel der „Großen“. Die Traditionsmannschaft von Union Berlin, die schon zum 666 Geburtstag von Motzen zu Gast war, spielte gegen eine Auswahl von Wacker Motzen. Am Abend trat dann die Musikband Keinfisch auf und sorgte für den musikalischen Ausklang.

Die Motzener möchten auch im nächsten Jahr ein Entenrennen am Motzener See erleben, so die einhellige Meinung, und mit Gästen ein Sommerfest feiern.

Von Christian Dederke

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