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Dahme-Spreewald „Drehwürmer“ trainieren für die Kulturtage
Lokales Dahme-Spreewald „Drehwürmer“ trainieren für die Kulturtage
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11:40 13.07.2016
Antje Maurer (links unten) mit ihren „Drehwürmern“ beim Fototermin am Rhönrad. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Eichwalde

Einen Drehwurm hat, wer Schwindel fühlt. Und schwindlig kann einem schon werden, wenn man den „Drehwürmern“ bei ihren Darbietungen zusieht. Sei es beim Trapez- und Rhönradturnen, bei Artistik, Akrobatik oder Äquilibristik.

Mittwochs von 16 bis 20 Uhr gehört die Radeland-Halle in der Eichwalder Stubenrauchstraße den „Drehwürmern“. Rund 60 Kinder und Jugendliche lernen dann unter Anleitung von Antje Maurer artistische Grundlagen. Sie hatte 2004 in Berlin die „Drehwürmer“ ins Leben gerufen. Durch Aktivitäten einer Elterninitiative wird seit zwölf Jahren auch in Eichwalde trainiert.

Antje Maurer machte ihr Hobby zum Beruf

Antje Maurer hatte sich als Kind dem Turnen verschrieben, machte eine Ausbildung als Wirtschaftskauffrau und besuchte parallel die Artistenschule in Karl-Marx-Stadt, die sie mit dem Berufsausweis für Artisten abschloss. Sie machte ihr Hobby zum Beruf und arbeitete als Artistin. „Bei uns geht es nicht um höher, schneller, weiter, bei uns ist jedes Kind willkommen und kann mitmachen“, so Antje Maurer.

Unterstützung beim Training in Eichwalde hat Antje Maurer durch ihre Tochter Vivien. Die 25-Jährige ist staatlich geprüfte Artistin. Auf die Frage, wie wird man Artistin, gibt es für sie eine ganz einfache Antwort: „Ich bin in einer Künstlerfamilie aufgewachsen. Der Papa war Musiker und das Talent zur Artistik wurde von der Mutter geprägt“, erklärt sie.

Training mit viel Eifer und Ausdauer

„Macht ihr euch bitte noch ein bisschen warm?“, fordert Antje die Mädchen auf. Erwärmung ist das A und O für die Nachwuchsartisten. Da geht es um die Grunderwärmung, um konditionelle Aufwärmung, Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Mit viel Eifer, Ausdauer und Spaß wird trainiert. „Rhönradturnen sieht schwerer aus als es ist“, erklärt die elfjährige Leonie. Man müsse nur aufpassen, dass man die Finger nicht einklemmt oder aus dem Gleichgewicht kommt. „Ich finde, man hat ein Freiheitsgefühl wie beim Fliegen“, ergänzt Lea, die seit acht Jahren bei den „Drehwürmern“ ist.

Reinhard Fißler hat es in seinem Lied für die „Drehwürmer“ auf den Punkt gebracht: „Wir Drehwürmer sind heimliche Seelenstürmer, balancieren in euer Herz, tanzen akrobatisch, drehen uns im Kreis quadratisch, jonglieren Bälle aus Fantasie.“

Auf der Festwiese in Königs Wusterhausen gibt es am 14. August den Familientag im Rahmen der Bergfunk-Kulturtage 2016. Die Hauptattraktion ist am diesem Tag die Varieté-Show des „ZirCouplet“ aus Berlin. Die „Drehwürmer“ gestalten dann einen Teil des Programmes.

Von Gerlinde Irmscher

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