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Dahme-Spreewald Drei Tenöre und 400 Musiker
Lokales Dahme-Spreewald Drei Tenöre und 400 Musiker
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17:57 17.12.2015
Die Hauptstadttenöre bei ihrem Konzert mit den Schulzendorfer Grundschülern am Mittwochabend in der Mehrzweckhalle. Quelle: Andrea Müller
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Schulzendorf

Sie singen sonst in den großen Konzerthallen Berlins. Am Mittwochabend aber traten die Hauptstadttenöre in der Schulzendorfer Mehrzweckhalle auf. Sie sangen nicht allein. Dieses Mal hatten sie Unterstützung von fast 400 Schülern der Grundschule des Ortes. Ein Orchester mit 120 kleinen Musikern begleitete die Tenöre. Andere Mädchen und Jungen tanzten und sangen, so dass alle Kinder beim großen Finale nach wochenlanger Vorbereitung dabei waren. 600 Besucher des Konzertes schauten ihnen zu. Dazu gehörten der Staatssekretär für Kultur, Martin Gorholt, Landrat Stephan Loge (beide SPD) sowie der Geschäftsführer des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg Thomas Falk.

21 Stücke hatten die Kinder für das Konzert vorbereitet. Dabei standen ihnen die Musiklehrer der Grundschule sowie der Musikschule Dahme-Spreewald zur Seite. Erst bei den letzten Proben waren auch die Tenöre – das sind Maik Tödter, Thorsten Hennig und Angelos Samarzis – und ihr Pianist Ronald Herold dabei. Eröffnet wurde das Konzert von den Percussionisten mit der „Weihnachtssamba“. Dann waren zum ersten Mal die Hauptstadttenöre mit „O sole mio“ zu hören. Es folgten ein Choral eines unbekannten Komponisten, das Menuett von Händel und einige Kinder- sowie Volkslieder.

Höchste Konzentration war während des zweistündigen Auftritts gefragt. Die kleinen Musikanten gaben alles. Quelle: Andrea Müller

Die Tenöre hatten sich auf ganz besondere Weise auf den Auftritt mit den Mädchen und Jungen vorbereitet und Texte zum Schmunzeln mitgebracht. Von einem Lied zum anderen steigerte sich die Stimmung bei Musikern wie Zuschauern, so dass in der Pause Landrat Loge seiner Begeisterung nur mit dem Wort „Gigantisch“ Luft machen konnte. „Ich war schon bei vielen Konzerten, auch mit Kindern. Aber so etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt“, sagte er. Den Tenören selbst erging es kaum anders. Maik Tödter, der in Königs Wusterhausen aufgewachsen ist, meinte: „Das hier macht einfach Spaß. Uns und den Kindern.“

Einige der ehemaligen Schüler der Musikklassen unterstützten das Konzert. Dazu gehörte Anna Gebhardt (Mitte). Sie lernt heute im Humboldt-Gymnasium in Eichwalde. Quelle: Andrea Müller

Besonders konnten sie begeistern mit Verdis „Libiamo“, mit Heymanns „Freund, ein guter Freund“ und Bernards „Weißer Winterwald“. Während die Tenöre sangen, gaben die kleinen Bläser, Streicher und Percussionisten, die Mädchen und Jungen an den Xylofonen und auf der Tanzfläche vor der Bühne alles. Schließlich mündete nach zwei Stunden alles in eine Weihnachtsfeier der Fröhlichkeit und Ausgelassenheit, als Musiklehrer Sven Lekve nach vorn eilte, seiner Kollegin Susanne Falk-Grünes spontan mit einem extra Blumenstrauß für ihr Engagement bei der Entstehung der Musikklassen vor nunmehr genau zehn Jahren dankte, zur Gitarre griff und mit allen – den Kindern, den Tenören und auch den Zuschauern – „Feliz Navidad“ anstimmte. Blumen gab es auch für alle an der Vorbereitung beteiligten Lehrer sowie für die drei Stars des Abends, die ihren kleinen Künstlern nach dem Konzert herzlich applaudierten.

Zu den Gästen des Konzertes gehörten Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (v.l.), Schulzendorfs Bürgermeister Markus Mücke, Landrat Stephan Loge, der Geschäftsführer des Musikschulverbandes Brandenburg Thomas Falk sowie Kultur-Staatssekretär Martin Gorholt. Quelle: Andrea Müller

Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD) hatte sich das Konzert ganz genau mit angesehen. In ihrem Ort gibt es die musikbetonte Gesamtschule „Paul Dessau“. „Das sind alles kleine Nachwuchskünstler für unsere Zeuthener Schule“, sagte sie. Staatssekretär Gorholt erklärte: „Dies ist die musikalischste Schule im Land Brandenburg.“

Während die Hauptstadttenöre sangen, wurde vor der Bühne fröhlich getanzt. Die Choreographien schrieb die Kunst- und Tanzlehrerin Juliane Wellner. Quelle: Andrea Müller

Von Andrea Müller

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