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Dahme-Spreewald Drei Waldbrände am Wochenende
Lokales Dahme-Spreewald Drei Waldbrände am Wochenende
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17:15 28.05.2017
Zwischen Märkisch Buchholz und Münchehofe brannten am Sonnabend 2500 Quadratmeter Waldfläche. Quelle: Feuerwehr Märkisch Buchholz
Schenkenländchen

Ein brandreiches Wochenende hat das Amt Schenkenländchen hinter sich. Dreimal brachen am Sonnabend und Sonntag Feuer im Amtsgebiet aus. Diverse freiwillige Wehren, auch aus Nachbargemeinden, kamen zum Einsatz.

Der erste und größte Brand wütete am Sonnabendnachmittag zwischen Märkisch Buchholz und Münchehofe. Eine automatische Kamera des Waldbrandüberwachungssystems habe den grau-schwarzen Rauch über dem Waldgebiet geortet und eigenständig einen Alarm an die Feuerwehr-Leitstelle gesendet, berichtet Raimund Engel, Waldbrandschutzbeauftragter des Landesforstbetriebs, der MAZ: „Die Feuerwehr ist dann mit einem Großaufgebot ausgerückt.“

Es kamen Brandschützer aus Märkisch Buchholz, Münchehofe, Hermsdorf, Groß Köris und Halbe sowie als Unterstützung aus Groß Eichholz im Kreis Oder-Spree zum Einsatz. Der Rettungsdienst und die Forstverwaltung waren ebenfalls vor Ort.

Das war auch gerechtfertigt. Immerhin wüteten die Flammen insgesamt auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern. Das Problem: Es handelte sich um munitionsbelastetes Gelände. „Es ist auch zu Detonationen von Altmunition aus dem Zweiten Weltkrieg gekommen“, berichtet Engel. Verletzt wurde aber niemand. Die Feuerwehren hatten die Flammen rasch unter Kontrolle.

Die beiden anderen Brände vom Sonntag waren zwar deutlich kleiner, dafür ereigneten sie sich aber nahezu zeitgleich. Um 13 Uhr geriet eine 300-Quadratmeter-Fläche zwischen Klein und Groß Köris in Brand. Eine Dreiviertelstunde später brannten 400 Quadratmeter Wald zwischen Münchehofe und Hermsdorf. Jedes Mal entdeckte eine Kamera die Feuer. Erneut kamen mehrere Wehren zum Einsatz und hatten die Brände innerhalb von etwa einer Stunde unter Kontrolle. So konnten die Flammen am Boden gelöscht werden, ehe sie auf die Bäume übergreifen und deutlich gefährlicher werden konnten. Ortschaften oder Anwohner waren in allen drei Fällen nicht in Gefahr.

Von Alexander Engels

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