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Eddi und die Weihnachtskugel

Singspiel in der Teupitzer Kirche Eddi und die Weihnachtskugel

Der Kinder- und der Jugendchor der Teupitzer Kirchgemeinde führen zu Weihnachten ein Singspiel auf: „Eddi und die Weihnachtskugel“ ist eine Geschichte über die wahre Besonderheit von Weihnachten. Heiligabend sind die Kinder und Jugendlichen damit erneut zu erleben.

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Der Kinder- und der Jugendchor aus Teupitz bei der Aufführung am Sonnabend.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Teupitz. Die letzten Töne der Glocken waren verklungen, und es wurde still in der Teupitzer Kirche am Sonnabendnachmittag. Konstantin Kache setzte sein Flügelhorn an und es erklang „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“, bevor Pfarrer Nico Steffen die Besucher begrüßte. „Alle Jahre wieder kommt die Weihnacht, und für die Kinder und Jugendlichen ist es eine besondere Zeit, ein Weihnachtsspiel einzustudieren. Heute ist der Tag, wo wir in die Kirche kommen und sehen, was sie vorbereitet haben“, sagte er.

Das Singspiel „Eddi und die Weihnachtskugel“ von Ralf Grössler nach einem Text von Dagmar Roman brachten der Kinder- und der Jugendchor der Kirchgemeinde zur Aufführung. Eddi will mit einigen anderen Obdachlosen und Weihnachtsmüden ein echtes „Aussteiger-Weihnachtsfest“ feiern. So ganz nebenbei entdecken sie bei ihren Erlebnissen den wahren Sinn von Weihnachten wieder.

Zum Einstieg sangen Besucher und Akteure gemeinsam „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Eddi, gespielt von dem elfjährigen Moritz Kache, schlenderte pfeifend durch das Kirchenschiff in Richtung Bühne, die im Altarraum aufgebaut war. Während er in seinem „Eddi Lied“ davon singt, dass er jetzt frei ist und weder Haus noch Geld braucht, herrscht rings um ihn geschäftiges Treiben. Die Menschen stolpern und Geschenke fallen in den Dreck, somit ist auch ihre Weihnachtsfreude weg. Da taucht Harry, ein alter Kumpel auf, schenkt Eddi eine Weihnachtskugel, die er zuvor beim Sturz in eine Mülltonne gefunden hat. Obwohl sie nicht mehr ganz heil ist, glitzert sie wie neu, und Eddi freut sich auf Weihnachten. Josephine, Mario, Isabel, Kerstin und Justine kommen vorbei, jeder von ihnen mit seinen eigenen Sorgen. Gemeinsam schmücken sie mit ihren Habseligkeiten den Weihnachtsbaum.

Jasmin Polinowski, die Erzählerin, liest zwischen den einzelnen Episoden die Weihnachtsgeschichte. Am Ende haben alle erkannt, was Weihnachten ausmacht. Mit viel Engagement singen und spielen die Kinder und Jugendlichen die Geschichte.

„1997 haben wir das Stück schon einmal gespielt und uns daran erinnert, dass es gut angekommen ist“, erklärt Jörg Borleis. Also hatte man sich entschlossen, es erneut aufzuführen. „Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen war richtig gut und es hat großen Spaß gemacht“, freut sich Kantor Jörg Borleis.

Eine zweite Aufführung des Singspiels wird es am 24. Dezember zur Christvesper um 14 Uhr geben.

Von Gerlinde Irmscher

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