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Edis bringt den Strom ins Haus

Groß Köris Edis bringt den Strom ins Haus

MAZ-Schulreporter aus Groß Köris hatten am Mittwoch Besuch von Edis. Sie erfuhren was ein Netzbetreiber macht, welche Gefahren von Strom ausgehen und konnten sich ein Bild davon machen, wie die Mitarbeiter vor Ort das Stromnetz warten oder wie an der Beseitigung einer Havarie gearbeitet wird.

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Pascal Schult sucht mit dem Bodenschallmikrofon nach der schadhaften Stelle eines in der Erde liegenden Kabels.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Groß Köris. Die MAZ-Schulreporter aus den 8. Klassen der Grund- und Oberschule Schenkenland in Groß Köris hatten am Mittwoch Besuch. Gekommen waren Vertreter der Edis AG, unter anderem der Leiter Netzbetrieb, Frank Guderian, und die Leiterin Netzbau, Christina Bodeschu. „Nicht sehen, hören und riechen – die tödlichen Gefahren des Stromes“ war Thema des Projekttages.

„Was ist eigentlich ein Netzbetreiber?“, wollte Frank Guderian zu Beginn von den Jugendlichen wissen. Da sie ihm die Antwort schuldig blieben, klärte er auf. Ein Netzbetreiber stellt selbst keinen Strom her, er stellt Netze zur Verfügung, um Energie an die Haushalte und Firmen liefern zu können. Edis ist einer der größten regionalen Netzbetreiber Deutschlands und betreibt die Strom- und Erdgasverteilernetze in großen Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns. Das Unternehmen beschäftigt 2500 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Fürstenwalde.

Mit dem Bodenschallmikrofon im Einsatz

Welche Gefahren aus dem elektrischen Strom kommen können, erfuhren die Achtklässler aus einem kurzen Film. Guderian erinnerte auch noch einmal an den 14-Jährigen aus Bremen, der kürzlich auf einen Mast geklettert war und einen Stromschlag aus einer 15 000-Volt-Oberleitung erlitt. Der Jugendliche hat es glücklichen Umständen zu verdanken, dass er überlebt hat. „Man muss die Gefahren kennen, um sich vor ihnen zu schützen“, so Guderian.

Vor der Schule konnten sich die Schüler anhand der mitgebrachten Technik – einem Kabelmesswagen und einem Monteurwagen – ein Bild davon machen, wie die Monteure vor Ort arbeiten. Andreas Bartel erklärte wo und wie der Spezial-Kabelmesswagen zum Einsatz kommt. In der Theorie war das kompliziert. Aber in der Praxis eigentlich ganz logisch und Pascal Schult probierte es gleich einmal aus. Er setzte Kopfhörer auf und zog mit dem Bodenschallmikrofon los. Es dient den Monteuren zur Fehlerortung, um die defekte Stelle eines Kabels bestimmen zu können. „Das ist ja echt cool“, sagte Pascal und geriet mit Andreas Bartel ins Fachsimpeln, wollte genau wissen wie das geht, dass man durch ein Tonsignal die richtige Stelle des defekten Kabels findet. „Ich finde den Tag sehr gut“, sagte Paul Bulisch. Man könne einmal sehen, was die Leute von Edis eigentlich so alles machen, was man sich zu Hause, wenn man vor dem Fernseher sitzt, gar nicht so vorstellen könne. Da sei eigentlich nur wichtig, dass Strom da ist.

Von Gerlinde Irmscher

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