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Dahme-Spreewald Ehemalige Grundschule wird zum Hort
Lokales Dahme-Spreewald Ehemalige Grundschule wird zum Hort
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00:16 14.02.2017
Horteinweihung in Großziethen mit Bürgermeister Udo Haase (l.), Erzieher René Beyer, Leitung Ursula Lange und Erzieherin Anke Scheibe Quelle: Oliver Becker
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Großziethen

Neue Räume für den Hort in Groß Ziethen. Nach rund 1,5 Jahren Bauzeit, einer Fassadensanierung und Instandsetzung, wurde am Donnerstag das dreistöckige Gebäude der ehemaligen Paul-Maar-Grundschule als Hort wiedereröffnet. Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos) und Leiterin Ursula Lange führten Kinder, Eltern und Interessierte durch die Einrichtung. Bereits seit Montag ist das Gebäude bezugsfertig, das vom Keller bis zum Boden modernisiert wurde und Teil der Kita Sonnenblick auf der anderen Straßenseite ist. Ein Name ist auch bereits gefunden: „Hort Kita Sonnenblick“.

„Wir haben 885 000 Euro in das Gebäude investiert – Fußböden, Elektrik, Küchen und Toiletten neu gemacht und für 220 000 Euro neues Mobiliar, Tische, Stühle und Küchenutensilien eingekauft“, berichtete Udo Haase. Und weiter: „Die Kinder aus der vorherigen Horteinrichtung kommen jetzt alle hierher. Dadurch entstehen in der Kita ,Sonnenblick’ auf der anderen Straßenseite wieder mehr Krippen- und Kitaplätze.“ Jetzt habe man einen richtig großen neuen Hort, den man angesichts der vielen Hortkinder auch benötige.

Hort schafft Puffer im Kindergarten

„Zur Zeit haben wir 211 Hortkinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, haben aber eine Kapazität von 300 Hortplätzen“, sagte Ursula Lange, Leiterin der Kita Sonnenblick und dem neuen Hort. Aktuell seien 287 Krippen- und Kitakinder in der Kita „Sonnenblick“ untergebracht. Durch den neuen Hort entstünde ein Puffer im Kindergarten. „Dadurch, dass wir im Hort zwei Klassen herausgenommen haben, kann ich im Dachgeschoss der Kita mehr Kinder unterbringen. Wir werden dann dort ebenfalls knapp 300 Plätze haben“, sagte die Leiterin. Das ehemalige Schulgebäude war für den Hort frei geworden, nachdem im Juni 2016 der Schulneubau auf demselben Campus fertiggestellt wurde und die Grundschüler der Klassen eins bis vier dort einziehen konnten.

„Im neuen Gebäude gab es zuvor Klassenräume, die auch als Hort genutzt wurden. Wir haben jetzt nach rund 18 Jahren endlich eine entspannte Situation, weil im ganzen Gebäude nun nur noch Horträume sind“, sagte Lange. Durch die neue Fassade, den Anstrich im Innern und die neuen Möbel habe der Bau erst seinen Charme bekommen.

Neue Sanitäreinrichtungen auf den Etagen

Zu den Besonderheiten im Inneren zählen die neu eingebauten Küchen, die Multifunktions- und Bewegungsräume mit Turnmatten – je einer auf jeder Etage, der neu eingebaute Fahrstuhl für die Barrierefreiheit und die gute Akustik dank eingebauter Schallschutzdecken. „Den Fahrstuhl haben wir neu eingebaut. Zuvor gab es nur eine Barrierefreiheit im Erdgeschoss für einen Teil des Gebäudes“, sagte Architekt Vilco Scholz. Bauamtsmitarbeiterin Ute Mirtschin ergänzte: „Die Farbe der Fahrstuhltüren ist auf jeder Etage eine andere, damit die sehbehinderten Kinder schneller wissen, auf welcher Etage sie sich befinden.“

Neu sind auch die Sanitäreinrichtungen für Mädchen und Jungs auf den Etagen. Zuvor gab es nur auf zwei Etagen entweder eine Jungs- oder Mädchentoilette. Verbaut wurden überall Akustikdecken, um sich besser unterhalten zu können. „Wir haben knapp 800 Quadratmeter Akustikdecken verbaut. Das ist eine richtige Neuerung für den Betrieb des Gebäudes“, sagte Scholz. Bei wärmeren Wetter will der Hort einen Tag der offen Tür veranstalten und Kinder, Eltern, Familien und Interessierte einladen.

Von Oliver Becker

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