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Ehrenamtler gewürdigt

Wildau Ehrenamtler gewürdigt

Der Awo-Kreisverband Dahme-Spreewald hat bei einem Empfang Vertreter von Vereinen und anderweitig ehrenamtlich aktive Menschen gewürdigt. Bei der Veranstaltung war neben regionalen Vertretern auch Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) zu Gast.

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Karl-Heinz Schröter (SPD; 2.v.r.) im Gespräch.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. Der Awo-Kreisverband Dahme-Spreewald hat im vierten Jahr in Folge einen Ehrenamtsempfang organisiert. Nicht einzelne Personen, sondern die große Masse der ehrenamtlich engagierten Akteure sollten im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Jürgen Mertner und Tina Fischer (SPD), Vorstandsmitglieder des Awo-Regionalverbandes Brandenburg, hatten Vertreter von 200 Vereinen sowie zahlreiche andere Ehrenamtler für Mittwochabend auf das Gelände des Anglervereines 1960 Wildau in der Friedrich-Engels-Straße eingeladen.

„Ohne die vielen Menschen in diversen Vereinen, Organisationen und Gruppen wäre ein so vielfältiges gesellschaftliches, kulturelles Miteinander in unserer Region nicht möglich. Ihnen allen gilt gleichermaßen Dank“, so Tina Fischer zur Begrüßung. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) war gekommen, um ein Grußwort an die Gäste zu richten. „Es ist mir wichtig, mit meinem Besuch Ihnen meinen persönlichen Dank für das Engagement, für Ihre Unterstützung und für die Ausdauer in Ihrem Verein auszusprechen“, sagte der Minister und erklärte, dass die Ehrenamtler das Rückgrat der Gesellschaft seien. Durch ihren Einsatz würden Teilbereiche des gesellschaftlichen Lebens existieren, sich entwickeln können und für andere erlebbar werden. Die Bereitschaft sich zu engagieren, einen Teil der Zeit neben Beruf und Familie – oft am Wochenende – für andere aufzuwenden, um anderen zu helfen, sei ein Geschenk.

Innenminister Schröter motiviert zum Weitermachen

Für viele ist es selbstverständlich geworden, bei Notfällen die 112 zu wählen, Hilfe zu bekommen, ohne darüber nachzudenken, wie viele Ehrenamtliche dahinter stehen. „Ich freue mich, dass Sie es anders halten als Wilhelm Busch“, sagte er. Der sagt in seinem Gedicht „Das Ehrenamt“: „Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben. Willst du nicht zu früh ins Grab, lehne jedes Amt gleich ab.“ „Sie machen das bitte nicht, Busch hat sich nämlich gelegentlich geirrt“, so Schröter.

Im Anschluss an seine Rede nahm er sich die Zeit, von Tisch zu Tisch zu gehen und mit den anwesenden Ehrenamtlern persönlich zu reden. „Der Empfang ist eine gute Möglichkeit, mit anderen Ehrenamtlern ins Gespräch zu kommen. Heute kam noch dazu, dass man mit dem Innenminister hautnah über Probleme sprechen konnte“, sagte Peter Rublack vom Kreisfeuerwehrverband Dahme-Spreewald anschließend.

Von Gerlinde Irmscher

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