Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Eichwalde: Bernd Speer kandidiert erneut
Lokales Dahme-Spreewald Eichwalde: Bernd Speer kandidiert erneut
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 06.02.2016
Das Rathaus präsentiert sich bald mit neuem Aufzug und Umbauten bürgerfreundlicher als bisher.   Quelle: Uta Schmidt
Anzeige
Eichwalde

 Bernd Speer (parteilos) hat noch lange nicht genug von seinem Amt. Wenn in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres die Eichwalder einen neuen Bürgermeister wählen, will der dann 60-Jährige erneut kandidieren. „Ich bin davon überzeugt, dass meine Arbeit als Bürgermeister noch lange nicht erledigt ist. Ich möchte die momentan wichtigsten Vorhaben in der Gemeinde wie die niveaufreie Bahnquerung in der Friedensstraße, den barrierefreien Ausbau des S-Bahnhofs und die Erweiterung des Bildungsstandorts zu Ende führen“, sagt er.

Aber auch bei dem nicht unumstrittenen Thema eines perspektivischen Gemeindezusammenschlusses mit Zeuthen und Schulzendorf will er stärker als bisher ein „scharfes Profil“ zeigen. „Zu diesem Thema stehe ich. Das ist für Eichwalde eine zentrale Frage, mit der eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Ortes zum Wohle der Bevölkerung steht oder fällt“, so Speer. Und dies nicht nur aus finanziellen, sondern auch aus räumlichen Gründen: Die Gemarkungsfläche von nur 2,5 Quadratkilometern Grundfläche böte kaum Reserven für neue oder zeitgemäß weiterentwickelte Einrichtungen wie Schule, Kita, Feuerwehrgerätehaus oder Kultur- und Sporteinrichtungen. „Unser Ort ist um 1890 am Reißbrett entstanden und heute weitestgehend zu Ende gebaut. Ausweichmöglichkeiten für Neubauten gibt es gewissermaßen nur noch in die Nachbargemeinden“, sagte Speer.

Seine Arbeit als Bürgermeister sei noch lange nicht abgeschlossen, sagt Bernd Speer. Quelle: Uta Schmidt

Ende des vergangenen Jahres wurde Speer von den Eichwalder Gemeindevertretern beauftragt, Gespräche mit den Nachbargemeinden mit dem Ziel zu führen, einen gemeinsamen Flächennutzungsplan zu initiieren. Für dem Bürgermeister ist das ein „Schlüsselprojekt“, für das er sich weiterhin einsetzen will. Einen wichtigen Grund für eine enge Zusammenarbeit sieht das Gemeindeoberhaupt aber auch in der immer schwerer zu stemmenden Finanzlage.

Am 23. Februar wird der Haushalt für das Jahr 2016 in der Gemeindevertretung erstmals beraten, mit dem die Finanzierung der drei wichtigen Vorhaben auf den Weg gebracht werden soll. Allein für die Schul-, Hort- und Kitaerweiterung am Bildungsstandort nebst der Gestaltung von Außenanlagen fallen in den nächsten Jahren Kosten von rund 2,5 Millionen Euro an.

Die wirtschaftliche Lage zwingt die Gemeinde zur Kreditaufnahme. Derzeit wird ein externes Gutachten erarbeitet, ob auch in Zukunft die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde Eichwalde sichergestellt werden kann, ohne durch ein sogenanntes Haushaltssicherungskonzept finanzielle Spielräume für die längerfristige Entwicklung des Ortes zu verlieren. Speer ist sich bewusst, dass es für die Bürger ein sehr emotionales Thema ist, wenn Gemeindechefs und Gemeindevertreter daran arbeiten, die Weichen für eine engere interkommunale Zusammenarbeit zu stellen. Er selbst sehe aber die langfristige Sicherung guter Lebensverhältnisse der Bevölkerung im Siedlungsraum Zeuthen, Eichwalde und Schulzendorf als vorrangig an. Auch wenn es hierzu einer Einschränkung oder Aufgabe der Eigenständigkeit Eichwaldes bedürfen sollte. Das gemeinsame Rechnungsprüfungsamt in Zeuthen sowie das gemeinsame Einwohnermelde- und Standesamt in Eichwalde zeigen seit den 90er Jahren, dass gemeinsame Verwaltungsstrukturen Vorteile bieten können.

Das Eichwalder Rathaus ist in diesen Tagen als Bürgerservice-Stelle ein weiteres Stück attraktiver geworden: Durch den Einbau eines Aufzugs ist es jetzt barrierefrei erreichbar. Zwar ist dieser bereits betriebsfertig, allerdings fehlen noch das Zertifikat der Prüfstelle sowie die Baufreigabe durch die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald. Zur abgeschlossenen Baumaßnahme gehörten ebenso der Umbau des Wartebereichs des Einwohnermeldeamtes, der Abriss der vorhandenen Rampe hinter dem Rathaus, die Pflasterung einer Teilfläche auf dem Hof, die Errichtung eines Behinderten-Parkplatzes, die Anschaffung eines Zugangsterminals und die Aktualisierung der Brandschutzanlage. Die Gesamtbaumaßnahme schlägt mit rund 345 000 Euro zu Buche.

Von Uta Schmidt

Dahme-Spreewald Arbeitsmarkt in Königs Wusterhausen - 3857 Menschen ohne Job

Im Januar waren im Bereich der Agentur für Arbeit Königs Wusterhausen 3857 Menschen ohne Job. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent und bedeutet einen geringfügigen Anstieg im Vergleich zum Vormonat. Im Dezember lag die Quote noch bei 5,7 Prozent.

06.02.2016
Dahme-Spreewald Bürgertreff am Fontaneplatz in Königs Wusterhausen - Jede Woche mehr als 200 Besucher

Noch nicht einmal zwei Jahre alt und dennoch ist der Bürgertreff am Fontaneplatz im Neubaugebiet in Königs Wusterhausen nicht mehr wegzudenken. Woche für Woche kommen hier Besucher zum orientalischen Tanz ebenso wie zum Sprachkurs oder zum Spielenachmittag. Manchmal sind die dortigen Mitarbeiterinnen auch einfach „nur der Kummerkasten“, wie sie sagen.

05.02.2016
Polizei Dahme-Spreewald: Polizeibericht vom 2. Februar - Auto komplett ausgebrannt

Ein völlig ausgebranntes Autowrack auf dem Rastplatz Uckleysee an der A10 gibt der Polizei Rätsel auf. Am Dienstagmorgen gegen 3.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Bei ihrem Eintreffen fehlte von den Insassen des Fahrzeugs jede Spur. Auch die Ursache für das Feuer ist bisher unbekannt.

02.02.2016
Anzeige