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Eichwalde: Bernd Speer kandidiert erneut

Bürgermeisterwahl Eichwalde: Bernd Speer kandidiert erneut

Der amtierende Bürgermeister von Eichwalde, Bernd Speer (parteilos), stellt sich im kommenden Jahr wieder zur Wahl. Seine Arbeit als Gemeindeoberhaupt sei noch nicht abgeschlossen, sagt er. Speer will vor allem die interkommunale Zusammenarbeit mit Zeuthen und Schulzendorf weiter voranbringen.

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Das Rathaus präsentiert sich bald mit neuem Aufzug und Umbauten bürgerfreundlicher als bisher.
 

Quelle: Uta Schmidt

Eichwalde.  Bernd Speer (parteilos) hat noch lange nicht genug von seinem Amt. Wenn in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres die Eichwalder einen neuen Bürgermeister wählen, will der dann 60-Jährige erneut kandidieren. „Ich bin davon überzeugt, dass meine Arbeit als Bürgermeister noch lange nicht erledigt ist. Ich möchte die momentan wichtigsten Vorhaben in der Gemeinde wie die niveaufreie Bahnquerung in der Friedensstraße, den barrierefreien Ausbau des S-Bahnhofs und die Erweiterung des Bildungsstandorts zu Ende führen“, sagt er.

Aber auch bei dem nicht unumstrittenen Thema eines perspektivischen Gemeindezusammenschlusses mit Zeuthen und Schulzendorf will er stärker als bisher ein „scharfes Profil“ zeigen. „Zu diesem Thema stehe ich. Das ist für Eichwalde eine zentrale Frage, mit der eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Ortes zum Wohle der Bevölkerung steht oder fällt“, so Speer. Und dies nicht nur aus finanziellen, sondern auch aus räumlichen Gründen: Die Gemarkungsfläche von nur 2,5 Quadratkilometern Grundfläche böte kaum Reserven für neue oder zeitgemäß weiterentwickelte Einrichtungen wie Schule, Kita, Feuerwehrgerätehaus oder Kultur- und Sporteinrichtungen. „Unser Ort ist um 1890 am Reißbrett entstanden und heute weitestgehend zu Ende gebaut. Ausweichmöglichkeiten für Neubauten gibt es gewissermaßen nur noch in die Nachbargemeinden“, sagte Speer.

Seine Arbeit als Bürgermeister sei noch lange nicht abgeschlossen, sagt Bernd Speer

Seine Arbeit als Bürgermeister sei noch lange nicht abgeschlossen, sagt Bernd Speer.

Quelle: Uta Schmidt

Ende des vergangenen Jahres wurde Speer von den Eichwalder Gemeindevertretern beauftragt, Gespräche mit den Nachbargemeinden mit dem Ziel zu führen, einen gemeinsamen Flächennutzungsplan zu initiieren. Für dem Bürgermeister ist das ein „Schlüsselprojekt“, für das er sich weiterhin einsetzen will. Einen wichtigen Grund für eine enge Zusammenarbeit sieht das Gemeindeoberhaupt aber auch in der immer schwerer zu stemmenden Finanzlage.

Am 23. Februar wird der Haushalt für das Jahr 2016 in der Gemeindevertretung erstmals beraten, mit dem die Finanzierung der drei wichtigen Vorhaben auf den Weg gebracht werden soll. Allein für die Schul-, Hort- und Kitaerweiterung am Bildungsstandort nebst der Gestaltung von Außenanlagen fallen in den nächsten Jahren Kosten von rund 2,5 Millionen Euro an.

Die wirtschaftliche Lage zwingt die Gemeinde zur Kreditaufnahme. Derzeit wird ein externes Gutachten erarbeitet, ob auch in Zukunft die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde Eichwalde sichergestellt werden kann, ohne durch ein sogenanntes Haushaltssicherungskonzept finanzielle Spielräume für die längerfristige Entwicklung des Ortes zu verlieren. Speer ist sich bewusst, dass es für die Bürger ein sehr emotionales Thema ist, wenn Gemeindechefs und Gemeindevertreter daran arbeiten, die Weichen für eine engere interkommunale Zusammenarbeit zu stellen. Er selbst sehe aber die langfristige Sicherung guter Lebensverhältnisse der Bevölkerung im Siedlungsraum Zeuthen, Eichwalde und Schulzendorf als vorrangig an. Auch wenn es hierzu einer Einschränkung oder Aufgabe der Eigenständigkeit Eichwaldes bedürfen sollte. Das gemeinsame Rechnungsprüfungsamt in Zeuthen sowie das gemeinsame Einwohnermelde- und Standesamt in Eichwalde zeigen seit den 90er Jahren, dass gemeinsame Verwaltungsstrukturen Vorteile bieten können.

Das Eichwalder Rathaus ist in diesen Tagen als Bürgerservice-Stelle ein weiteres Stück attraktiver geworden: Durch den Einbau eines Aufzugs ist es jetzt barrierefrei erreichbar. Zwar ist dieser bereits betriebsfertig, allerdings fehlen noch das Zertifikat der Prüfstelle sowie die Baufreigabe durch die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald. Zur abgeschlossenen Baumaßnahme gehörten ebenso der Umbau des Wartebereichs des Einwohnermeldeamtes, der Abriss der vorhandenen Rampe hinter dem Rathaus, die Pflasterung einer Teilfläche auf dem Hof, die Errichtung eines Behinderten-Parkplatzes, die Anschaffung eines Zugangsterminals und die Aktualisierung der Brandschutzanlage. Die Gesamtbaumaßnahme schlägt mit rund 345 000 Euro zu Buche.

Von Uta Schmidt

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