Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Eichwalde begeht Festakt zum 125-jährigen Bestehen
Lokales Dahme-Spreewald Eichwalde begeht Festakt zum 125-jährigen Bestehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:37 10.04.2018
Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter trägt sich ins Goldene Buch ein. Eichwaldes Bürgermeister Jörg Jenoch blickt ihm über die Schulter. Quelle: Josefine Sack
Eichwalde

„Für 125 Jahre danken heute Groß und Klein ... wir gratulieren dir, Eichwalde, lasst uns feiern und freu‘n ...“ Um 18.08 Uhr war es soweit. Mehrere hundert Menschen stimmten auf dem Marktplatz den Geburtstagskanon an, den Martina Büttner, Leiterin der Chorgemeinschaft Eichwalde, für den Festakt zum 125-jährigen Jubiläum der Gemeinde gedichtet hatte. Vor genau 125 Jahren, am 20. März 1893, genehmigte Kaiser Wilhelm II. in einem Schreiben, dass der bis dahin „selbstständige Gutsbezirk Radeland im Kreise Teltow in eine Landgemeinde mit dem Namen ,Eichwalde’ umgewandelt wird“.

Klein, aber oho

Damit ist die Pendlergemeinde vor den Toren Berlins die jüngste Kommune im Land Brandenburg. „Klein, aber oho“, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Zum 125. Geburtstag trug er sich am Dienstagnachmittag ins Goldene Buch der Gemeinde ein. „Möge Eichwalde ein modernes und friedvolles Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger erleben“, wünschte der Minister den Eichwaldern – eine Botschaft, die er später auf dem Marktplatz wiederholte.

Rundgang durchs Rathaus

Bevor Schröter den Eichwaldern offiziell gratulierte, führte Bürgermeister Jörg Jenoch (WIE) ihn durchs Rathaus. Ortschronist Wolfgang Flügge gab einen Überblick über die Historie der jungen Gemeinde. Schröter war gut vorbereitet. So wusste er, dass Eichwalde 1950 einen Einwohnerrekord verzeichnete: 6493 Menschen lebten damals in der Gemeinde. Heute sind es 6403. Einen Einwohnerwechsel habe es nach 1945 gegeben, informierte Flügge. 2000 Menschen flohen damals vor den Russen in den Westen. „Bis 1961 gab es einen erheblichen Einwohnerschwund“, so der Ortschronist. Seit 1994 aber wächst die Einwohnerzahl in der Pendlergemeinde beständig. Eichwalde ist nach Glienicke/Nordbahn (Oberhavel) die am dichtesten besiedelte Gemeinde in Brandenburg, ergänzt Schröter.

Besuch bei der Feuerwehr

Nach dem Rathaus-Rundgang zeigte Gastgeber Jenoch dem Innenminister das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Wehrführer René Schildberg berichtete, dass das 1994 erbaute Gerätehaus längst „aus allen Nähten platzt“. Gern würden die Kameraden aus Eichwalde „gemeinsame Sache“ mit den Berliner Kollegen aus Schmöckwitz machen. Doch noch seien die bürokratischen Hürden für die Kooperation beider Feuerwehren hoch. Schildberg bat Schröter daher um Unterstützung. Dieser schlug den Eichwalder Kameraden vor, doch lieber „mit den Brandenburger Nachbarn zusammenzuarbeiten“. Auch Chris Halecker (Linke) – der Vizelandrat des Kreises Dahme-Spreewald vertrat Landrat Stephan Loge (SPD) – regte eine engere interkommunale Zusammenarbeit der Wehren an.

Geburtstagstorte auf dem Markt

Nach dem Besuch der Feuerwehr ging es über die Bahnhofstraße zum Marktplatz, wo bereits hunderte Kinder der Eichwalder Kindertagesstätten mit Lampions und Knicklichtern auf die Delegation warteten. Temperaturen um den Gefrierpunkt konnten die Stimmung der Eichwalder nicht trüben. Sie wärmten sich bei Glühwein und Kinderpunsch rund um die Feuerschale in der Mitte des Marktplatzes. Die Geburtstagstorte mit Schokofüllung und dekorativen Marzipan-Eichenblättern lieferte die Eichwalder Konditorei Schneider. Für alle Eichwalder reichte die 60 mal 40 Zentimeter große Torte, die um 18.30 Uhr angeschnitten wurde, aber nicht.

Von Josefine Sack

Teltow-Fläming Pächtergemeinschaften schlagen Alarm - Der Wolf vertreibt die ersten Jäger

Immer wieder berichten Jäger davon, wie schwer der Wolf ihnen das Leben macht. Ein Blick in die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming zeigt, was die Rückkehr des Wolfs auch bedeuten kann. Eine Pächtergemeinschaften droht sich aufzulösen, weil ein Wolfs-Rudel zu wenig Wild übrig lässt. Besonders beim Muflon-Wild macht sich das bemerkbar.

27.04.2018

Die Wirtschaft in der Region boomt und das nicht zuletzt, wegen der guten Förderung von Kammern und Kommunen. Weshalb die Zeit reif ist, um zu gründen und man auch nach anfänglichen Schwierigkeiten weiter an der eigenen Firma festhalten sollte...

20.03.2018

An der Grundschule in Schulzendorf ist am Dienstagvormittag womöglich Gas ausgetreten. Die Schule wurde geräumt. Die Polizei gibt „Geruchsbelästigung“ als Grund an. Es könnte sich auch um Buttersäure handeln. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst sind vor Ort.

20.03.2018