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Eichwalde Für mehr Frauen in der Kommunalpolitik
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00:39 31.05.2018
Elke Voigt (SPD, l.) und Birgit Klunk (Grüne) wünschen sich viele Besucher bei der Veranstaltung. Quelle: Heidrun Voigt
Eichwalde

Frauen in der Politik sind nicht die Ausnahme, aber auch nicht die Regel. Das wollen die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Ursula Nonnemacher, die Kreis-Gleichstellungsbeauftrage und Königs Wusterhausens Stadtverordnete, Elke Voigt (SPD), und Eichwaldes Gemeindevertreterin Birgit Klunk (Bündnis 90/Die Grünen) ändern. Deshalb laden die drei Politikerinnen für Sonnabend, den 2. Juni, um 14 Uhr in die Alte Feuerwache Eichwalde zur Veranstaltung „Frauen – Macht – Kommune“ ein.

„In einem Jahr ist Kommunalwahl. Ich wünsche mir frischen Wind für die Gemeindevertretungen, dass mehr junge Frauen politische Verantwortung übernehmen“, sagt Elke Voigt. Birgit Klunk betont, dass sich die Einladung an alle Frauen – unabhängig von der politischen Richtung – wende. Die Gemeindevertreterin verweist darauf, dass der landesweite Anteil von Frauen in kommunalen Gremien bei 23 Prozent liege und damit nur jeder fünfte Stuhl von einer Frau besetzt sei. „Im Kreistag gibt es 56 Abgeordnete, davon sind nur 17 Frauen. Das entspricht 30 Prozent. In der Stadtverordnetenversammlung Königs Wusterhausen liegt der Anteil bei 26 Prozent“, weiß Gleichstellungsbeauftragte Elke Voigt und fügt hinzu, dass die Diskussion in der Feuerwache den Frauen Mut machen solle, politisch mitzugestalten. „Wir müssen rausbekommen, warum junge Frauen sich nicht kommunalpolitisch engagieren und wie wir sie unterstützen können“, macht Birgit Klunk das Ziel der Veranstaltung deutlich.

Seit Jahrzehnten engagiert

Zu Beginn des Nachmittags werden die drei Politikerinnen kurz über ihr eigenes Engagement und ihre Motivation berichten. Elke Voigt beispielsweise ist 1996 in die Politik gegangen. Angefangen hat sie als sachkundige Einwohnerin. Heute ist die SPD-Frau Stadtverordnete und Ortsvorsteherin der Kernstadt Königs Wusterhausen.

Birgit Klunk hat sich schon vor ihrem Umzug 1997 nach Eichwalde politisch engagiert. In der Gemeinde hat sie als Mitglied des Kulturbeirates begonnen, war sachkundige Bürgerin und ist heute Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung.

Kinderbetreuung kann abgerechnet werden

Die beiden engagierten Frauen verweisen darauf, dass bei Kreistagssitzungen und Stadtverordnetenversammlungen die Kinderbetreuung abgerechnet werden könne. Das treffe ebenso auf die Gemeindevertretersitzungen in Eichwalde zu.

„Wir müssen viele gute Leute auf die Wahlliste bringen, um der AfD etwas entgegenzusetzen“, wünscht sich Birgit Klunk.

Von Heidrun Voigt

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