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Eichwalde Bank-Bus macht Halt in Eichwalde
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18:02 13.09.2018
Jeden Donnerstagvormittag macht der neue Bank-Bus der Berliner Volksbank Halt auf dem Marktplatz in Eichwalde. Quelle: Josefine Sack
Eichwalde

Bis aufs Abheben von Bargeld sind Erledigungen, die das Konto betreffen, für Volksbank-Kunden in Eichwalde ab sofort wieder möglich. Erstmals nach der Schließung der Bankfiliale in der Bahnhofstraße 78 im März dieses Jahres (die MAZ berichtete) machte der neue Bank-Bus der Berliner Volksbank am Donnerstag Halt auf dem Marktplatz.

Erstmals im Einsatz war die Filiale auf Rädern in der vergangenen Woche in Tegel, dem Sitz der Genossenschaftsbank. Seit Montag ist der Bank-Bus unterwegs. Neben Eichwalde fährt er zehn weitere Orte in Brandenburg an.

Volksbank-Filialleiter Ingolf Blumowski zeigt den Kunden in Eichwalde das mobile Beratungsbüro von innen. Quelle: Josefine Sack

Bank-Bus fährt 600 Kilometer in der Woche

In Eichwalde steht das mobile Beratungsbüro der Volksbank künftig donnerstags in der Zeit von 11 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz. Ursprünglich hatten sich Bürgermeister Jörg Jenoch (WIE) und der Seniorenbeirat dafür eingesetzt, dass der Bus an den Markttagen, dienstags und freitags, vor Ort ist. Das passte allerdings nicht in den festen Tourenplan der Volksbank. Der Bank-Bus legt in der Woche eine Strecke von mehr als 600 Kilometern durch ganz Brandenburg zurück. Dienstags fährt das Team aus Fahrer und Kundenberater am weitesten, bis in die Uckermark nach Fürstenberg.

Jenoch, der den Rückzug der Volksbank im März als „ganz herben Verlust für die Gemeinde“ kritisiert hatte, freute sich am Donnerstag, dass die Volksbank die Kunden in Eichwalde nun doch nicht im Stich lässt. Volksbank-Kundin Doris Leipold sieht das genauso: „Vor allem für ältere Menschen, die nicht mehr so beweglich sind, ist der Bus ein gutes Angebot“, sagte die Rentnerin, die zur Bus-Premiere extra aus Schulzendorf gekommen war.

Bank-Bus mit beheiztem Wartebereich

„Die Kunden waren überrascht, was sie alles im Bus erledigen können“, berichtet Ingolf Blumowski von den ersten Begegnungen auf der Jungfernfahrt. Blumkowski leitet die Volksbank-Filialen in Treptow und Adlershof. Als langjähriger Mitarbeiter der Genossenschaftsbank begleitet er die ersten Testfahrten des Bank-Busses in Brandenburg. Im Bank-Bus können Kunden ihre Wünsche rund ums Konto, Karten und Kredite vor Ort persönlich mit Beratern besprechen.

Für Diskretion an Bord sorgt ein separater Beratungsraum, der Platz für einen Mitarbeiter und zwei Kunden bietet. Der Wartebereich bietet Sitzgelegenheiten und ist im Winter beheizt. Aus Sicherheitsgründen hat der Bus weder einen Geldautomaten noch Bargeld an Bord. Geld abheben, Kontostände abfragen und Kontoauszüge drucken – all das können die Kunden auch weiterhin in der ehemaligen Filiale in der Bahnhofstraße, im sogenannten Selbstbedienungsstandort.

„Viele unserer Kunden sind glücklich, dass es jetzt wieder eine Alternative für kurze Wege vor Ort gibt“, sagt Blumkowski. Dass es Bedarf gibt, zeigte am Donnerstag der große Andrang auf dem Marktplatz. Schon wenige Minuten nach 11 Uhr war der Wartebereich vor Blumowskis Büro voll.

Von Josefine Sack

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