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Eichwalder feiern drei Tage lang Rosenfest

Eichwalde Eichwalder feiern drei Tage lang Rosenfest

Die Eichwalder feierten drei Tage lang ihr 51. Rosenfest. Es gab wieder viel Live-Musik, verdiente Bürger der Stadt wurden geehrt und der Anglerverein kümmerte sich mit selbst gemachten Fischbuletten und Räucherfisch um das leibliche Wohl der Gäste. Die Organisation hatte der Heimatverein übernommen.

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Bernd Speer „kämpft“ mit dem Bierfass. Unterstützung hatte er dabei von dem Bürgermeister aus Osno, Stanislaw Kozlowski (r.)

Quelle: Gerlinde Irmscher

Eichwalde. Ein bisschen aufgeregt waren Cindy und Marian Schemien am Freitagabend in Eichwalde schon, kurz vor ihrem ersten Auftritt als neues Königspaar zum Rosenfest. Aber davon war dann nichts mehr zu spüren, als sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Jörg Jenoch, und Bürgermeister Bernd Speer (parteilos) das 51. Rosenfest eröffneten. Auf drei Festtage voller Attraktionen konnten sich die Besucher freuen.

Die Auszeichnung verdienter Bürger hat einen festen Platz zu Beginn des Rosenfestes. Eine Dankurkunde und eine Flasche Bürgermeisterwein für ihre ehrenamtliche Arbeit in Eichwalde überreichte der Bürgermeister Volker Panecke, Jürgen Strübing und René Schildberg. Mit der „Rose des Jahres“ bedankte sich der Heimatverein bei Wolfgang Flügge für sein Engagement. Er hat in einer Broschüre die Geschichte des Rosenfestes aufgeschrieben.

Westernhagen-Coverband „Belmondo“ sorgt für Stimmung

Aus der polnischen Partnerstadt Osno war Bürgermeister Stanislaw Kozlowski gekommen, um mitzufeiern. „So ein schönes Fest, das die Eichwalder Bürger gestalten, miterleben zu können, ist für mich eine Freude“, erklärte er.

Während am Freitagabend Liebhaber der Gruppe MTS in der Alten Feuerwache auf ihre Kosten kamen, andere dem Konzert der Chöre in der Evangelischen Kirche lauschten oder auf dem Festplatz am Graben bei der Westernhagen-Coverband „Belmondo“ in Stimmung kamen, hatten vor allem die kleinen Eichwalder ihr Vergnügen auf der Badewiese. Dort war Neptun, verkörpert von Michael Schelosnow von der „Kramkiste“, auf Landgang. Gemeinsam mit seinen beiden Nixen trieb er allerlei Späßchen mit den Besuchern. Sie verabreichten Neptuns Gaumenschmaus, überreichten Seeorden oder machten gemeinsam eine „Mayonnaise“ über den Platz.

Angenehm überrascht vom Trubel

Der Anglerverein kümmerte sich um das leibliche Wohl der Gäste. Natürlich mit selbst gemachten Fischbuletten und Räucherfisch. Für Stimmung sorgte das Eichwalder Blasorchester. Ulrike Müller aus Adlershof war mit ihrer Bekannten zufällig zur Badewiese gekommen und angenehm überrascht von dem Trubel. „Ich finde es ganz toll, was man hier für die Kinder macht“, sagte sie.

Von Gerlinde Irmscher

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