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Dahme-Spreewald Eierbecher aus aller Welt
Lokales Dahme-Spreewald Eierbecher aus aller Welt
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18:27 05.04.2013
KÖNIGS WUSTERHAUSEN

Wie viele Eierbecher in der gläsernen Vitrine stehen, kann Marianne Kusch auf Anhieb sagen. Sie öffnet die Tür und verkündet: „Es sind im Moment 350 Stück.“ Die 77-Jährige hat sich aber ein Spezialgebiet erschlossen. Sie freut sich vor allem über Eierbecher, die mit einem Wappen geschmückt sind.

Und die scheint es überall auf der Welt zu geben, wenn man die ordentlich geführte Inventarliste für die Sammlung liest. Sie stammen aus Spanien, Kanada, Malta, Griechenland, Norwegen, Ägypten, von Mallorca und anderswo. Nur in Frankreich muss man offenbar lange suchen, um fündig zu werden. Die Franzosen scheinen Eier lieber im Glas zu essen. Vorwiegend wurden Marianne Kuschs Eierbecher aus deutschen Städten mitgebracht. Dafür musste sie nicht selbst überall hinreisen. Viele wurden von ihren vier Kindern, Freunden oder ehemaligen Kollegen mitgebracht. Die Sammelleidenschaft der ehemaligen Krankenschwester hat sich längst herumgesprochen. Man weiß, wie sehr sie sich über das spezielle Mitbringsel freut. Einen besonders weiten Weg hatte ein Exemplar aus Madagaskar, das ihr freudestrahlend von der Enkelin übergeben wurde.

Natürlich hält die Sammlerin auch selbst auf ihren Reisen Ausschau nach Bechern, die ihr noch in der Sammlung fehlen. Wenn sie mit der Reisegruppe unterwegs ist, muss sie aufpassen, nicht den Anschluss zu verpassen. Dann stehen die Reisegefährten „Schmiere“, weil sie ausgiebig in einem Geschäft rumstöbern muss.

Es macht ihr Freude, gezielt nach Dingen zu suchen. Zu DDR-Zeiten konnte sie sich vor allem für Rauchglasgefäße begeistern. Die Sammlung der stattlichen Gefäße steht immer noch im Wohnzimmer, ist jedoch abgeschlossen. Nach der Wende ergab sich ein neues Sammelgebiet.

Angefangen hat alles vor 20 Jahren eher schleichend in kleinem Rahmen. Erst standen nur ein paar Becher in der Küche. Plötzlich wurden es immer mehr und mehr. Die Sammlerin sortierte aus. Die Wappen-Becher kamen in die Vitrine. Und die bunten Becher mit Blumen oder Mustern blieben für den Alltagsgebrauch in der Küche. Allerdings füllen sie dort inzwischen auch bereits ein großes Fach. Für die Wappenbecher muss demnächst eine neue Vitrine aufgestellt werden. Das Gedränge in der alten wird zu groß. Mittendrin sind auch Exemplare aus dem Dahmeland platziert. Ohne Sucherei fischt Marianne Kusch zwei Becher aus Königs Wusterhausen und Teupitz heraus. Und der dritte stammt vom Keramikmarkt in der Stadt. (Von Liane Stephan)

Sammeln Sie auch etwas? Dann melden Sie sich bitte bei uns, 03375/24040

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