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Dahme-Spreewald Ein Drittel mehr aktive Feuerwehrleute
Lokales Dahme-Spreewald Ein Drittel mehr aktive Feuerwehrleute
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11:30 21.04.2016
Mitglieder der Wildauer Jugendfeuerwehr beseitigen an ihrem Einsatz-Wochenende „Öl auf dem Gewässer“. Quelle: FFW Wildau
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Wildau

Seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren hat der Wildauer Stadtbrandmeister René Sperling einiges geschafft. Ganz oben auf der Erfolgsskala steht die Verstärkung seiner Mannschaft. Zählte Wildau Ende des Jahres 2012 lediglich 29 aktive Kameraden, so sind es jetzt 44 – ein Drittel mehr.

„Angesichts der Tatsache, dass die Anzahl der Kameraden in vielen anderen Wehren des Landkreises immer weiter sinkt, ist dies ein Riesenerfolg“, sagt Sperling. Allerdings, so schränkt er sofort ein, ist die Wildauer Feuerwehr auch jetzt noch deutlich unterbesetzt. Notwendig wären für eine Kommune dieser Größenordnung und mit dieser wirtschaftlichen Bedeutung eigentlich 54 aktive Kameraden. „Aber daran arbeiten wir noch“, sagt der gelernte Dachdecker schmunzelnd. Eine Zuversicht, die angesichts der guten Jugendarbeit der Wildauer Feuerwehr durchaus begründet ist. Sperling, 1988 einst selbst Gründungsmitglied der Wildauer Jugendfeuerwehr, kann gegenwärtig im Nachwuchsbereich auf 34 Kinder- und Jugendliche verweisen. Bewährt hat sich diesbezüglich auch die erst 2011 entstandene Kidsfeuerwehr, die mit aktuell 18 Mädchen und Jungen einen regen Zuspruch findet. Hier sind schon Abc-Schützen willkommen.

Fünf Mitglieder der Jugendwehr gingen in den aktiven Dienst

Bei der Jugendarbeit führt seit drei Jahren Frederik März Regie, der auf dem von Christian Nicolai erarbeiteten soliden Fundament aufbauen konnte. In den vergangenen zwei Jahren gelang es, gleich fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst der Erwachsenen zu übernehmen. Außerdem hatten die Wildauer im Unterschied zu vielen anderen Orten das Glück, dass jetzt aufgrund von Zuzügen gleich fünf ausgebildete Kameraden ihre Reihen verstärken. Schnell integriert werden aber auch Neulinge, die möglicherweise erst mit 25 oder gar 35 Jahren ihre Liebe zur Feuerwehr entdecken. „Bei uns kriegt jeder seine Chance“, sagt Sperling. Zumal die Grundausbildung gemeinsam mit den Wehren aus Zeuthen und Miersdorf in den eigenen Reihen organisiert wird.

Als sehr werbewirksam vor allem über die Mund-zu-Mund-Propaganda erweisen sich Sperling zufolge auch Veranstaltungen wie „Berufsfeuerwehr – Wochenende der Jugendfeuerwehr“, das erst vor wenigen Tagen stattfand. Hier übernachtete der Nachwuchs nicht nur im Gerätehaus, sondern fuhr von Freitag- bis Sonntagnachmittag gleich 17 Einsätze. Gemeinsam mit den Gästen aus Ragow probten die Jugendlichen das Beseitigen von Ölspuren, die Rettung von Verletzten nach Unfällen sowie selbstverständlich die Brandbekämpfung. Garniert wurde dies mit einem gemeinsamen Kochen sowie in der Freizeit mit Fußball- und Brettspielen und einem Filmabend. „Möglich ist dies nur durch ein unglaubliches ehrenamtliches Engagement und das bei im vorigen Jahr 221 Einsätzen, der bisher höchsten Anzahl in der Geschichte der Feuerwehr“, lobt Stadtbrandmeister Sperling seine engagierten Kameraden.

Von Franziska Mohr

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