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Dahme-Spreewald Ein Eldorado für Citröen-Oldtimer-Fans
Lokales Dahme-Spreewald Ein Eldorado für Citröen-Oldtimer-Fans
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11:09 23.04.2014
Couchgefühl durch die Sitzbank und die spezielle Reifenfederung. Quelle: Peter Degener
Zossen

Die Zufriedenheit, die der Mechaniker und Stahlbauer Rainer Gustke, den alle nur "Gustav" nennen, ausstrahlt, erinnert an Gott in Frankreich. Seit 15 Jahren arbeitet der gebürtige Kreuzberger in Zossen an seinem privaten Himmel auf Erden. Wo er mit einem seiner sechsrädrigen Gefährte auftaucht, bringt er die Menschen zum Staunen und bei einer Panne wird dem Mann mit den ungewöhnlichen Karossen stets geholfen. Trotz des martialischen Namens "Rammstahl Sixwheeler" herrscht bei Gustavs Werkstatt in der Straße An den Wulzen eine ganz offensichtliche Entspanntheit. Bei ihm müsse es nicht schnell oder laut sein, wenn es um Autos geht, sagt Gustke.

Das Allerheiligste: eine Wand voller Motoren. Quelle: Peter Degener

Überhaupt gibt es auf dem Zossener Areal von Rammstahl viel zu entdecken. 1999 fand Gustke nach einigem Suchen diese einstigen Backsteinhallen der "Mitropa" am Zossener Nottekanal. Als wäre es Schicksal, erzählt er deren Historie: "Hier wurden schon vor 100 Jahren französische Schlafwagen gewartet, darunter auch Luxuswaggons, die im Orient-Express eingesetzt wurden."

Mit Liebe zum Detail werden bei „Rammstahl Sixwheeler“ in Zossen Oldtimer restauriert und Kuriositäten gefertigt. Quelle: Peter Degener

Die Zeit des engen Rangierens in seiner Werkstatt in Berlin-Kreuzberg war für Gustke endgültig vorbei. Auf 6000 Quadratmetern konnte er sich mit Werkstatt und Fuhrpark ausbreiten. In manchen Hallen warten verrostete Autos auf die Restaurierung, in anderen türmen sich Hochregale mit dutzenden Türen oder Motoren. Rund 80 Prozent seiner Aufträge bestünden aus Restaurierung oder Reparatur von Oldtimern jeden Typs, sagt Gustke. Das bedeute vor allem Imagepflege, mit dem Rest "wird das Geld verdient".

Gustke hat acht Angestellte. "Die letzten zwei Leute, die ich eingestellt habe, sind über 60 Jahre alt und einer von denen hat auf DS gelernt. Die Alten haben das Know-How bei Oldtimern, Berufseinsteiger sind aber auf neue Sachen geschult, die müsste man erstmal umlernen", sagt der Chef über seine Mitarbeiter. Alle paar Tage kommt der Tüv vorbei, um die Karosserieumbauten und Restaurierungswünsche der Kunden zu besprechen.

Gustkes Baby ist ein Citroën CX Pick-Up, dem er erst eine dritte und dann spontan noch eine vierte Achse spendierte. Ihm gehören aber "gut 100 Autos", von denen ein Dutzend fahrbereit ist. "Die anderen sind nicht Schrott, sondern dienen als Teilespender oder Restaurierungsobjekte." 90 Prozent seiner Fahrzeuge seien Citroën, die anderen "Amis", sagt Gustke. Und ein deutsches Marke? Er schüttelt den Kopf. "Ein deutsches Auto ist nicht dabei."

Von Peter Degener

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