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Ein Fahrstuhl für das Rathaus

Bauprojekt in Eichwalder Verwaltung Ein Fahrstuhl für das Rathaus

Im Rathaus Eichwalde ist es jetzt ab und zu richtig laut. Denn in das alte Gebäude wird ein Fahrstuhl eingebaut. Bis Ende September soll alles fertig sein. Die Gemeinde lässt sich das 370 000 Euro kosten.

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Frank Rohleder bei Arbeiten im künftigen Fahrstuhlschacht. Die Fenster werden zuvor zugemauert; einige Türen versetzt.

Quelle: Andrea Müller

Eichwalde . In der Zeit bis Ende September wird in das Eichwalder Rathaus ein Fahrstuhl eingebaut. Den erweiterten Rohbau errichtet gegenwärtig die aus Vetschau stammende Stradower Bau GmbH. Anschließend baut die Chemnitzer Firma Schmidt & Sohn die Aufzugsanlage ein. Die Planungen für das Projekt hatte das Königs Wusterhausener Planungsbüro „Sta2“ übernommen.

Im Rathaus haben sich Mitarbeiter wie Besucher auf die Arbeiten, den Lärm und den Schmutz eingestellt. „Ja, es gibt Erschwernisse“, sagt Claudia Weiß, Leiterin des Geschäftsbereiches Bau in der Eichwalder Verwaltung. Aber unterm Strich seien alle froh, dass der Lift endlich kommt. Er werde die Arbeit der Mitarbeiter und die Wege der Besucher erleichtern.

Tino Huchatz errichtet eine Schmutztrennwand, damit möglichst wenig Staub bis in die Büros der Rathaus-Mitarbeiter gelangt.

Tino Huchatz errichtet eine Schmutztrennwand, damit möglichst wenig Staub bis in die Büros der Rathaus-Mitarbeiter gelangt.

Quelle: Andrea Müller

Die Idee dazu geistert schon lange durch die Gemeinde. Schon während das Rathaus 1999/2000 saniert wurde, sollte ein Fahrstuhl Einzug halten. Anders als jetzt sollte er aber an die Süd-Giebelseite von außen angebaut werden. Doch habe es, so Weiß, Probleme mit dem Abstand zum Nachbargrundstück gegeben. Eine andere Variante sah den Fahrstuhl mittig im Rathaus. „Dafür wären aber einfach zu viele Büros verloren gegangen“, erklärt die Bauamtschefin. Dann sei das Projekt erst einmal ganz fallen gelassen worden. Doch die Forderung nach einem Lift blieb. Gerade für ältere Eichwalder sei es fast unzumutbar, bis in die obere Etage ins Rathaus zu steigen. Gerade ins Dachgeschoss – wo auch die Friedhofsverwaltung arbeite – sei die Treppe besonders steil.

Einige Türen der Büroräume in der Eichwalder Verwaltung mussten wegen des neuen Lifts ein Stück versetzt werden.

Einige Türen der Büroräume in der Eichwalder Verwaltung mussten wegen des neuen Lifts ein Stück versetzt werden.

Quelle: Andrea Müller

Nun wird endlich Abhilfe geschaffen. Der Fahrstuhl kommt wieder an die südliche Giebelseite. Dieses Mal aber von innen. Die Büros, so Weiß, können erhalten werden. Lediglich seien die Türen in dem Bereich zu versetzen. Auch von außen gebe es eigentlich keine Veränderungen. Zwar würden die Fenster an der Seitenfront von innen geschlossen, damit der Fahrstuhlschacht errichtet werden kann. Von außen aber würden die Fenster erhalten bleiben, so dass das Gesamtensemble des Rathauses gewahrt sei. An der betreffenden Seite im Rathaus haben die Mitarbeiter der Stradower Bau GmbH Schmutzfangwände errichtet. Außerdem wurden Matten ausgelegt und befestigt, um den Schmutz aufzufangen. „Trotzdem müssen wir ab und zu bei den Stemmarbeiten richtig Lärm machen“, sagt Maurer Frank Rohleder.

Überraschender Fund bei den Bauarbeiten: In die Deckenkonstruktion wurde einst Schilf eingebracht. Das Loch ist inzwischen wieder verschlossen.

Überraschender Fund bei den Bauarbeiten: In die Deckenkonstruktion wurde einst Schilf eingebracht. Das Loch ist inzwischen wieder verschlossen.

Quelle: Andrea Müller

Alle Etagen des Rathauses – vom Keller bis zum Dachgeschoss – werden an den Lift angeschlossen. Insgesamt soll der Einbau des Fahrstuhls 370 000 Euro kosten. Die entsprechenden Mittel, so Weiß, seien in den Jahren 2014/15 in den Eichwalder Haushalt eingestellt worden. „Bislang haben wir Aufträge in Höhe von 205 000 Euro ausgelöst“, zieht die Bauamtschefin eine erste Bilanz.

An diese Seite kommt von innen der Fahrstuhl. Die Fenster werden auch danach zu sehen sein, obwohl sie zugemauert werden.

An diese Seite kommt von innen der Fahrstuhl. Die Fenster werden auch danach zu sehen sein, obwohl sie zugemauert werden.

Quelle: Andrea Müller

Mit der Fertigstellung wird auch der Wartebereich für Besucher des Rathauses umziehen. Abgerissen wird im Anschluss die Rampe für Menschen mit Behinderungen hinter dem Gebäude. Sie werde dann nicht mehr gebraucht.

Von Andrea Müller

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