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Ein Herz für Igel

Königs Wusterhausen Ein Herz für Igel

Zum Tag der offenen Tür in der Igelrettungsstation in der Erich-Weinert-Straße in Königs Wusterhausen kamen viele Besucher. Die Jugendumweltgruppe „Waldies“ kümmert sich dort um Igel, die zu klein sind, um alleine überwintern zu können.

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Die zweijährige Ella fühlt sich sicher auf dem Arm ihrer Mama Kristin Schwerter (r.) und traut sich, den Igel zu streicheln.

Quelle: Foto: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Mitte November sollte ein Igel 500 Gramm wiegen, um gut über den Winter zu kommen. Die Jugendumweltgruppe „Waldies“ kümmert sich in der Igelrettungsstation in Königs Wusterhausen um zu kleine und verwaiste Igelbabys. In diesem Jahr wurden bisher 31 Igel abgegeben. Der kleinste von ihnen wiegt gerade mal 88 Gramm. Beim Tag der offenen Tür stellten die „Waldies“ ihre Arbeit näher vor. Während Lukas Nocke die Fragen der Besucher beantwortete, kümmerten sich die anderen „Waldies“ um das leibliche Wohl der Gäste. Kuchen, Schmalzstullen und Kartoffelsuppe waren die Renner.

Igel mit nach Hause genommen

Familie Riedel aus Schulzendorf brachte nicht nur Katzenfutter vorbei, sie nahm auch gleich noch einen kleinen Igel mit nach Hause, der gerade in der Station abgegeben wurde. „Wir haben Hütten zu Hause, da kann er überwintern“, sagte Rainer Riedel. Sie haben gelernt, was zu beachten ist, damit die Igel über den Winter kommen.

Der fünfjährige Phillipp bastelte mit Hilfe von Oma Monika Lenkewitz aus Bestensee eine Igelmaske. „Ich hab’ auch schon einen kleinen Igel gestreichelt, und es hat gar nicht gestachelt, erzählt der kleine Junge. „Ich wollte mir das einmal ansehen und bin total überrascht, was die ,Waldies’ hier für eine gute Arbeit leisten“, sagte Monika Lenkewitz.

Benni wog nur 160 Gramm

Birgit und Gerhard Guhr waren gekommen, um ihren „Benni“ zu besuchen. Sie hatten ihn vor ein paar Tagen gebracht, da er mit seinen 160 Gramm Gewicht kaum eine Chance zum Überwintern gehabt hätte. Zudem wollten sie die Gelegenheit nutzen, das Arboretum näher kennenzulernen. „Wir sind überrascht, wie viele interessante Sachen es auf dem Gelände gibt und wie aufmerksam die Jugendlichen hier agieren“, sagte Birgit Guhr. Britta Herter, Leiterin der Igelstation, freute sich über die zahlreichen Besucher, die nicht nur gekommen waren, um zu schauen, sondern auch Spenden in Form von Katzenfutter oder Geld mitgebracht hatten.

Von Gerlinde Irmscher

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