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Dahme-Spreewald Ein Konzept für Kolumbien
Lokales Dahme-Spreewald Ein Konzept für Kolumbien
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00:15 23.02.2016
Preisträgerin Caroline Baethgen und Juror Knut Sabelus. Quelle: Philip Ziche
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Wildau

Um mehr Aufmerksamkeit für Kolumbien zu erregen, hat Caroline Baethgen ein Konzept für individuelle Reisen in das südamerikanische Land aufgestellt. Am Freitag wurde ihr Plan in der Aula der Grundschule Villa Elisabeth in Wildau mit dem Wirtschaftspreis des Gymnasiums Villa Elisabeth ausgezeichnet.

Businesspläne aufstellen und zu vermarkten ist für die Wirtschaftsschüler des Wildauer Gymnasiums nichts Neues. Schon häufig haben die Schüler mit ihren selbstentwickelten Konzepten an Wettbewerben teilgenommen und Spitzenpositionen erreicht. Dieses Jahr verleiht die Schule aber zum ersten Mal einen eigenen Preis für den besten Businessplan. Eine vierköpfige Jury aus Vertretern der lokalen Wirtschaft begutachtete die Pläne, welche die Schüler zuvor alleine oder in Zweier-Teams erarbeitet hatten. Diese erste Verleihung des Wirtschaftspreises wurde zu Ehren des ehemaligen deutschen Wirtschafts- und Finanzministers Karl Schiller durchgeführt. Dieser hat mit dem Stabilitäts- und Wachstumsgesetz die deutsche Wirtschaft maßgeblich beeinflusst. Dazu hielt Herwart Pittack, Volkswirtschaftler und Historiker, einen Vortrag über Schillers Leben und Wirken, bevor die Schüler dem Publikum und der Jury ihre Businesspläne vorstellten.

Die vorgestellten Konzepte waren unterschiedlich: Zwei Schülerinnen hatten die Idee, Gummibärchen nach Farben sortiert zu verkaufen, während ein Schülerteam Pläne für ein kostengünstiges Fitnessstudio vorgelegt hat. Zwei weitere Schülerinnen wollten ein vegan-vegetarisches Restaurant und eine andere eine Reitanlage in Bestensee eröffnen. Bei ihren Präsentationen erläuterten die Kandidaten ihr grundlegendes Konzept, gingen aber auch auf den Standort, das Marketing und die Preisvorstellungen ihres Unternehmens ein.

Mit ihrem Konzept unter dem Titel „Al(l)e.man Reisen“ überzeugte Caroline Baethgen die Juroren und nahm die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 300 Euro entgegen. Die Idee zu ihrem Reiseunternehmen bekam die 19-Jährige, nachdem sie das südamerikanische Land besucht hatte. Juror und Apothekenbesitzer Knut Sabelus lobte die eingereichten Businesspläne. „Das sind mehr als Schülerarbeiten“, sagte er.

Auch die anderen sechs Kandidaten wurden geehrt. Sie erhielten Preise in Höhe von jeweils 50 Euro und Urkunden.

Von Philip Ziche

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