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Dahme-Spreewald „Ein ganz normales Jahr“
Lokales Dahme-Spreewald „Ein ganz normales Jahr“
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00:28 01.06.2015
Große Rauchwolken stiegen am 19. Juli aus dem Obergeschoss einer Wohnung in der Heinrich-von-Kleist-Straße auf. Quelle: Feuerwehr
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Königs Wusterhausen

Die Abgeordneten staunten nicht schlecht, als in der jüngsten Sitzung des Stadtparlaments in Königs Wusterhausen zum alljährlichen Bericht der Feuerwehr plötzlich Frank Hohnke an das Rednerpult trat. Wie seit mehr als zwei Jahrzehnten hatten sie zu diesem Anlass eigentlich Stadtbrandmeister Dietmar Rechenberg erwartet. Doch der genoss seinen wohlverdienten Urlaub, so dass sein Stellvertreter an der Reihe war.

„2014 war mit 505 Einsätzen ein ganz normales Feuerwehr-Jahr“, sagte Hohnke. Dabei mussten die Kameraden 73 Brände löschen sowie zu 311 technischen Hilfeleistungen ausrücken. 121 Mal waren sie auch nach Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen oder zur Unterstützung der Rettungsdienste beim Transport von schwerbehinderten Personen gefordert.

Hintergrund

Die Stadt Königs Wusterhausen verfügt insgesamt über 198 operative Einsatzkräfte der Feuerwehr. Darunter befinden sich 24 Kameradinnen. 116 Feuerwehrleute dürfen Atemschutzgeräte tragen.

118 Mitglieder gehören in der Stadt der Jugend- beziehungsweise Kidsfeuerwehr an. In der Ehrenabteilung sind 59 Kameraden, die der Feuerwehr schon mindestens 30 Jahre die Treue halten.

Die hauptamtlichen Kräfte wurden im vergangenen Jahr 334 Mal gerufen, die Freiwillige Feuerwehr Königs Wusterhausen 124 Mal alarmiert. Die Kameraden in Niederlehme hatten 76, in Zeesen 64, in Diepensee 30, in Zernsdorf 28 sowie in Kablow und Wernsdorf jeweils 20 Einsätze.

„Auf Trab hielt uns im vergangenen Jahr vor allem ein Mülltonnen-Zündler, der inzwischen aber glücklicherweise dingfest gemacht werden konnte“, berichtete der stellvertretende Stadtbrandmeister. 435 Einsätze der insgesamt 198 operativen Kräfte bezogen sich auf das Stadtgebiet einschließlich der sieben Ortsteile. 54 waren meist nach schweren Unfällen auf Bundesstraßen sowie Autobahnen erforderlich. Und 16 Mal wurden die Königs Wusterhausener Feuerwehrleute mit ihrer Spezialtechnik wie der Drehleiter oder dem Gerätewagen auch außerhalb der Stadtgrenzen angefordert.

Eine der spektakulärsten Alarmierungen gab es am 22. April vergangenen Jahres. Zwei 16-Jährige waren als Mutprobe auf den 210 Meter hohen Mast 17 auf dem Funkerberg gestiegen. Einer der Jugendlichen erreichte in einem lebensgefährlichen Wagnis fast die 180-Meter-Marke, während der andere bei 20 Metern verharrte, als die Feuerwehr vor Ort eintraf. Beide kletterten ohne fremde Hilfe wieder hinab. Die Drehleiter hätte bei dieser Aktion in jedem Fall nicht gereicht.

Zu den ungewöhnlichen Einsätzen 2014 gehörte im November auch der Unfall mit einem polnischen Reisebus nahe der Autobahnabfahrt Niederlehme. Von den 60 Insassen wurden elf verletzt, einer davon schwer. Große Rauchwolken stiegen am 19. Juli aus dem Obergeschoss einer Wohnung in der Heinrich-von-Kleist-Straße auf. Personen wurden dabei nicht verletzt, die Feuerwehrleute mussten aber das Treppenhaus evakuieren. An Wetterkapriolen sind die Kameraden inzwischen gewöhnt. Hohnke zufolge waren sie dennoch froh, dass 2014 nur zwei schwere Sturmtage zu verzeichnen waren.

Von Franziska Mohr

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