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Dahme-Spreewald Eine Nacht für Pferdefreunde
Lokales Dahme-Spreewald Eine Nacht für Pferdefreunde
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00:18 30.08.2017
Eine Attraktion des Abends war das Springen über bewegliche Hindernisse. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Friedersdorf

Egon Grigat aus Neu Zittau hatte seine beiden Schimmel Paul und Hans vor die geschmückte Kutsche gespannt und kutschierte Moderator Thomas Weickardt am Samstagabend über den Reitplatz. „26. August – Nacht der Pferde in Friedersdorf“ ertönte es zur Begrüßung der zahlreichen Zuschauer über den Platz.

So wie die traditionelle „Nacht der Pferde“ in Friedersdorf für Pferdekenner fest zum Jahresprogramm gehört, ist sie durchaus auch ein Erlebnis für jene, die sich in diesem Metier nicht so auskennen. Es war inzwischen die 13. Veranstaltung der Reihe, die die Reitsportler vom SV Fortuna Heidesee organisiert haben – allerdings für Stefan Betz in der Funktion als Vereinsvorsitzender die erste. „Dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitglieder und der vielen Helfer haben wir es geschafft“, sagte er.

Moderator Thomas Weickardt hilft beim Verständnis

Moderator Thomas Weickardt kommt von den „Kurfürstlichen Botenreitern“ in Bad Schmiedeberg. Dass er ein Pferdekenner ist, war besonders für jene Besucher hilfreich, die selbst im Pferdesport nicht so firm sind.

Äußerlich war den beiden elfjährigen Indianermädchen die Aufregung nicht anzusehen. Lara und Emely von den Friedersdorfer Volties hatten ihren ersten Auftritt auf einem richtigen Pferd. Bisher hatten die beiden, die seit einem Jahr im Verein sind, immer auf einem Holzpferd ihre Voltigier-Übungen gezeigt. „Die letzten drei Wochen haben wir intensiv für heute Abend geübt“, verriet Lara. Und was die Mädchen dann auf den Platz den Zuschauern boten, konnte sich sehen lassen.

Sprung über bewegliche Hindernisse

Sylvia Schwarting aus Zwickau war mit ihrem Eddy, einem Rheinisch-Deutschen Kaltblutwallach, zum ersten Mal in Friedersdorf. Sie hat sich der klassisch-barocken Reiterei verschrieben. Nach dem Song „Hab den Mond mit der Hand berührt“ von Karat gab sie auf Eddy eine sehenswerte Vorstellung. Beeindruckend war auch zu sehen, wie Janett Szilagyi-Kretzulesco mit dem drei Meter langen Hirtenstab hantierte oder Rubinela Reichard mit ihrem Lippizaner-Hengst Maestoso Montauro ein perfektes Zusammenspiel zwischen Reiter und Ross gelang. Immer ein Highlight bei der Nacht der Pferde sind die Friesen aus Spreenhagen.

Bewegliche Hindernisse, da fragte sich selbst der Moderator, was das denn sei. Jessica Pellny und Babette Nakonzer aus Friedersdorf vollführten den Bravour-Ritt. Die Stangen für die Hindernisse wurden von Helfern gehalten. „So viel Mut habe ich noch nicht erlebt, mir ist das Herz in die Hose gerutscht“, bekannte Thomas Weickardt. Spannend und aufregend war dann zum Abschluss auch noch einmal das Hinderniskutschenrennen. Vier Teams lenkten in rasantem Tempo ihre Gespanne durch den Parcours. Hans Georg Ludwig aus Bestensee schaffte es mit Alex und Patras in 56,3 Sekunden und übernahm den entsprechenden Wanderpokal.

Siegfried Aust aus Friedrichshof lässt keine Nacht der Pferde aus. Und da er gerne auf dem Berg sitzt, weil man da so schön sieht, bringt er immer seine Campingstühle mit. „Es hat uns wieder sehr gut gefallen“, sagte er begeistert.

Von Gerlinde Irmscher

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