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Dahme-Spreewald Eine ganze Stadt klingt
Lokales Dahme-Spreewald Eine ganze Stadt klingt
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05:00 23.05.2016
Im Fontanepark am Seeufer trafen sich die Chorsänger und die Mitglieder der Schenkenlandbigband zum gemeinsamen Abendlieder-Singen. Quelle: Fotos: Uta Schmidt
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Teupitz

Das gab es noch nie in Teupitz: An Hafen und Markt, an der Seebrücke und im Schlosshof, in der Heilig-Geist-Kirche und am Fontaneplatz – überall erklangen am Samstag Lieder. Das Spektrum reichte vom Kanon „Bruder Jakob“ bis zum Karat-Hit „Über sieben Brücken“. Mehr als 300 Sänger aus 13 Chören trugen beim Fest des Sängerkreises Königs Wusterhausen ihre Stücke vor. Dabei verwandelte sich die Hauptstadt des Schenkenländchens über sechs Stunden lang in eine Kulisse für ein großes Festkonzert.

„Heute ist ein wunderschöner Tag, auch weil das Wetter mitspielt“, schwärmte Dörte Ziemer, die Vizevorsitzende des Kreissängerkreises vom Chorfest. Bei der Organisation stehe immer der Spaß der Aktiven und des Publikums im Mittelpunkt. Diese Rechnung sei diesmal voll aufgegangen. Die Stadt Teupitz sei eine Empfehlung des Tourismusverbandes gewesen.

Viele Kinder und Jugendliche machen mit

Begeistert zeigte sich Ronni Krzyzan vom Gemischten Chor Königs Wusterhausen. „Wir hatten sogar Gelegenheit, bei einer Seenrundfahrt auf dem Ausflugsschiff vor großem Publikum zu singen“, schwärmte die Solistin. Schön sei auch, dass viele Kinder und Jugendliche mitmachen würden.

In der Heilig-Geist-Kirche etwa wurde der Königs Wusterhausener Chor vom Chor der Paul-Dessau-Schule Zeuthen unterstützt. Chorleiterin Tanja Schick: „Wir sind mit unseren Schülern das erste Mal beim Kreischorfest dabei. Das ist eine ganz neue Erfahrung für die Schüler“.

Ebenfalls mit dabei war der Kinder- und Jugendchor der Chorgemeinschaft Eichwalde. „Wir sind mit 28 Kindern und Jugendlichen hier. Die jüngste Sängerin ist fünf Jahre alt“, erzählte Chorleiterin Martina Büttner. Das Schöne an diesem Fest sei, dass die Chöre sich gegenseitig viel Respekt erweisen und voneinander lernen würden.

Abendliedersingen im Fontane-Park

Diese Erfahrung bestätigte Lena Noack vom Gemischten Chor Neu Zauche bei Lübben „Wir beobachten die anderen Chorleiter und tauschen uns über unsere Arbeit aus“, so die Spreewälderin, die das Fest mit Liedern aus dem Spreewald und einer farbenfrohen Tracht verschönte. Mit Bärbel Scherbatzki genoss sie im Kirchgarten an festlich geschmückten Tischen Kaffee und Kuchen und Gespräche. Sie freue sich immer, nach zwei Jahren beim Chorfest Sängerinnen und Sänger aus anderen Orten wiederzusehen.

Höhepunkt war das gemeinsame Abendliedersingen im Fontane-Park am Seeufer. Dort stimmten die mehr als 300 aktiven Chorsänger mit der musikalischen Unterstützung der Schenkenland-Big-Band Lieder wie „Jugendliebe“ und „Der Mond ist aufgegangen“ an. Zur Herausforderung wurde die Wiederaufführung des Teupitzliedes „Die Liebe erwacht am Teupitzsee“ von Carl Alfredy, neugeschrieben als dreistimmiger Chorsatz. Ortschronist Lothar Tyb´l hatte das 1928 in „Tornows Idyll“ entstandene Stück in den 1990er Jahren wiederentdeckt. „Das Lied erklang letztmals 2003 bei der Einweihung des Fontane-Parks“, so der Chronist.

Unter den sangesfreudigen Besuchern war auch Landrat Stephan Loge (SPD). „Das Singen und Musizieren baut Brücken zwischen Generationen und Kulturen. Es ist schön zu sehen, wie reich die Chorlandschaft in unserem Landkreis ist“, sagte er.

Von Uta Schmidt

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