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Dahme-Spreewald Einfach mal die Sorgen vergessen
Lokales Dahme-Spreewald Einfach mal die Sorgen vergessen
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20:24 27.11.2015
Die Räume des Behindertenverbands sind in Jüterbog ein wichtiger Treffpunkt. Gerne kommt man bei Spieleabenden zusammen. Quelle: Pensold
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Königs Wusterhausen

Am Mittwochabend wird im Bürgertreff am Fontaneplatz in Königs Wusterhausen das Tanzbein geschwungen. Aus der Musikanlage wummern schmissige Schlager, auf der Tanzfläche reihen sich die Teilnehmer des Kurses zum Linedance ein. Gabriele Schirmer schaut dem Treiben gerne zu. „Country ist meine Musik! Wenn ich könnte, würde ich da am liebsten selbst mitmischen“, sagt die Rollstuhlfahrerin.

Gabriele Schirmer ist Vorsitzende des Behindertenverbands in Königs Wusterhausen. Jeden Mittwoch bietet sie zwischen 15 und 17 Uhr im Beratungsraum des Bürgertreffs eine Sprechstunde an. Sie hilft bei Förderanträgen und Fragen zum Thema Pflegestufe, sie setzt sich aber auch ein und bietet Hilfe an, wenn es darum geht Ablehnungsbescheide von Behörden anzufechten.

Gabriele Schirmer ist Vorsitzende des Behindertenverbandes Königs Wusterhausen. Quelle: Pensold

Als Vorsitzende kümmert sich Gabriele Schirmer zudem um das Verbandsleben. Das kam zuletzt etwas zu kurz. Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie in diesem Jahr weder einen Ausflug, noch eine Weihnachtsfeier organisieren. „Ich musste die Mitglieder leider vertrösten“, sagt Gabriele Schirmer traurig.

Deshalb ist sie so glücklich, dass die Sterntaler-Aktion dem Verband in diesem Jahr unter die Arme greifen will. Ihr Wunsch für die Mitglieder: Ein Ausflug in den Spreewald oder zu „Holiday on Ice“. „Im Spreewald würden wir gerne eine Kahnfahrt unternehmen“, erzählt sie und verrät, dass die Gruppe schon seit zwei Jahren von so einer Tour träumt.

Auch Hardy Wessely, Vorsitzender des Behindertenverbands Jüterbog-Niederer Fläming, weiß, wie wichtig frischer Wind im Alltag sein kann. „Viele unserer Mitglieder haben ein psychisches Leiden. Gerade die Wochen vor Weihnachten sind keine leichte Zeit für Depressionspatienten. In diesen Tagen fängt die Gemeinschaft die Menschen wieder auf“, sagt er.

Glücklicherweise haben die Jüterboger nach langem Warten wieder eigene Räume, in denen sie sich treffen können. In einem frisch renovierten Flachbau verabredet man sich gerne zum Spielenachmittag. Gerne würde Hardy Wessely den Mitgliedern aber auch einmal etwas Besonderes bieten. „Wir würden gerne im Sommer einen Ausflug in den Filmpark Babelsberg in Potsdam unternehmen“, verrät er. „Unsere Mitglieder sind alle sehr alt, deshalb machen sie in der Regel nicht mehr großartig etwas außerhalb der Wohnung.“ Allerdings fehlt den meisten Senioren für so einen Ausflug das Geld. „Mit einer solchen Aktion wollen wir sie aus ihren alltäglichen Situationen herausholen, damit sie ihre Sorgen einmal vergessen und auf andere Gedanken kommen“, so Wessely

Von Nadine Pensold

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