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Einschulungsfeier in Briesener Kulturzentrum

Halbe Einschulungsfeier in Briesener Kulturzentrum

Für 21 Kinder aus Halbe hieß es am Sonnabend: endlich zur Schule gehen! Besuchen werden sie die Grundschulen Halbe und Groß Köris. Zu den Schulanfängern gehören auch fünf Flüchtlingskinder aus Massow. Für sie war die Einschulungsfeier im Briesener Kulturzentrum ein besonderes Erlebnis.

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Endlich Schulkinder: Mädchen und Jungen der 1. Klasse der Elisabeth-von-Schlieben-Grundschule in Halbe.

Quelle: Gerlinde Irmscher (2)

Halbe. 21 Mädchen und Jungen warteten am Sonnabendvormittag ganz aufgeregt vor der Sporthalle der Elisabeth-von-Schlieben-Grundschule in Halbe, ihre Eltern und Großeltern saßen schon in der Halle. Endlich war es so weit: Die Kinder der Musikschule Fröhlich spielten „Freude schöner Götterfunke“ und feierlich zogen die Schulanfänger ein.

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Ines Meier führten die „Großen“ ein Programm auf. Die „Kleinen“ erfuhren, dass sie nun viele neue Leute treffen würden, aber keiner so sei wie man selbst und dass man viel lernen müsse. Zum Abschluss gab es für jeden eine Glücksbommel. Leonie konnte es nicht für sich behalten und verkündete ganz stolz: „Ich bin jetzt ein Schulkind.“

In der Schule werden die Weichen gestellt

Ines Meier sagte an die Eltern gerichtet: „Kinder sind unsere größte Freude und ihre Entwicklung und Bildung ist unsere wichtigste gemeinsame Aufgabe.“ Die Schulleiterin erklärte, dass Kinder in keinem anderen Alter mit so viel Freude und Nachhaltigkeit lernen wie im Grundschulalter. Deshalb sei man gemeinsam gefordert, diese Lernlust und den Wissensdrang der Kinder langfristig zu erhalten. Die Schulzeit stelle mehr als jede andere Zeit die Weichen für die Richtung im Leben. „Nehmen sie Anteil am völlig neuen Alltag ihres Kindes“, so Ines Meier.

Dann ging es zur „Sitzprobe“ in den Klassenraum. Da Klassenleiterin Anja Zimmermann die Namen an den Tischen angebracht hatte, fand jeder schnell seinen Platz. Das Einpacken der Mappen dauerte auch nicht lange und endlich konnte der Zuckertütenbaum auf dem Schulhof geplündert werden. Fereshte und Mustafa staunten nicht schlecht, als sie ihre Tüten gefunden hatten. Der Bund der Familie hatte für die beiden Flüchtlingskinder aus Massow die Zuckertüten gepackt. Ebenso für Rowaida, Raghad und Benjaman, sie wurden in Groß Köris eingeschult.

Köfte und Kartoffelsalat nach syrischer Art

Die Kinder kommen aus Syrien, Eritrea und Afghanistan. Mitglieder der Flüchtlingshilfe Schenkenländchen organisierten für die Familien im Briesener Kulturzentrum eine Einschulungsfeier. Für die Kleinen war es ein besonderes Erlebnis, ihre Schuleinführung ganz so wie die deutschen Kinder zu feiern. Das Essen war wiederum eher arabisch – Köfte und syrischer Kartoffelsalat. Alles hatten die Helfer selbst gemacht, auch den Kuchen selbst gebacken – ganz deutsch eben. Es wurde gespielt, getanzt und alle hatten Spaß.

Nazanin geht inzwischen in die dritte Klasse und freut sich darauf, dass jetzt ihre Schwester Fereshte mit nach Halbe in die Schule geht. Benjamin ist stolz, endlich ein Schulkind zu sein und erzählt, dass er ja am 25. Oktober schon sieben Jahre alt wird, um dann wieder mit Luftballons zu spielen.

Von Gerlinde Irmscher

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