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Elf Millionen für den Breitbandausbau

Landkreis Dahme-Spreewald Elf Millionen für den Breitbandausbau

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat als erster brandenburgischer Landkreis einen Zuwendungsbescheid vom Bund für den Breitbandausbau erhalten. Bereits 2019 sollen 95 Prozent der Haushalte in Dahme-Spreewald mindestens mit 50 MBit ins Internet gehen können.

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Gerhard Janßen (r.) erhielt von Bundesminister Alexander Dobrindt in Berlin den Förderbescheid zum Breitbandausbau.

Quelle: BMVI/Hape Koenig

Wildau. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat am Dienstag einen Zuwendungsbescheid über 11 Millionen Euro aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau bekommen. Wirtschaftsförderer Gerhard Janßen und Wirtschaftsdezernent Wolfgang Starke nahmen den Bescheid im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin von Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) entgegen.

Dahme-Spreewald ist damit der erste Landkreis in Brandenburg, der mit dem Ausbau einer flächendeckenden, zukunftsfähigen Internetversorgung beginnen kann. Insgesamt erhielten bei der Veranstaltung 116 Kommunen und Landkreise in Deutschland 904 Millionen Euro Fördermittel für den Netzausbau. Für Dahme-Spreewald bieten sich durch einen zielgerichteten Breitbandausbau vielfältige Chancen, seine Position als attraktiver Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum zu festigen und auszubauen. Sowohl für die Bürger als auch für die lokale Wirtschaft und den Tourismus erschließt Breitband-Internet neue Märkte und Angebote“, teilte Landrat Stephan Loge (SPD) mit.

Mit der Förderung sollen mindestens 7600 Haushalte und 760 Unternehmen mit einen leistungsfähigen Breitbandanschluss von mindestens 50 Mbit/s versorgt werden. „Dass der Landkreis jetzt Vorreiter im Land Brandenburg ist, wurde nur möglich durch die frühzeitige Erstellung einer Machbarkeitsanalyse zum Breitbandausbau, mit der wir bereits Ende September 2015 die TÜV Rheinland Consulting GmbH beauftragt hatten“, erklärt Wolfgang Starke.

Schwerpunkt im Süden

Die Analyse habe zwar bei den Versorgungslücken einen „Schwerpunkt im Süden“ ergebene, „ aber das Geld wird in den gesamten Landkreis fließen“, betonte Wirtschaftsförderer Gerhard Janßen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald in Wildau ist für die Umsetzung verantwortlich. Janßen beziffert den Gesamtbedarf für den Breitbandausbau im Kreis auf „unter 20 Millionen Euro“. Die Eigenmittel des Kreises über 3,5 Millionen sind bereits vom Kreistag beschlossen worden. „Vom Land haben wir eine Absichtserklärung über eine Kofinanzierung, so dass die Gesamtfinanzierung gesichert ist“, sagte Janßen der MAZ. Er rechne noch im September mit dem Bescheid des Landeswirtschaftsministeriums.

„Wir gehen davon aus, dass nach Abschluss des Vergabeverfahrens voraussichtlich im Frühjahr 2017 mit dem Ausbau begonnen werden kann. Innerhalb von zwei Jahren sollten dann 95 Prozent aller Haushalte im Landkreis mit einem Breitbandanschluss versorgt sein“, so Gerhard Janßen.

Von Peter Degener

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