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Dahme-Spreewald Eltern pochen auf Beitragsfreiheit
Lokales Dahme-Spreewald Eltern pochen auf Beitragsfreiheit
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00:34 20.04.2018
Die Königs Wusterhausenerin Katherina Toth-Butzke ist Sprecherin des Kreiselternbeirats Kita in Dahme-Spreewald. Quelle: Frank Pawlowski
Königs Wusterhausen

Die Sprecherin des Kreiselternbeirates der Kitas in Dahme-Spreewald, Katherina Toth-Butzke, hat die Bedenken gegen ein kostenfreies letztes Kitajahr zurückgewiesen. Sie appellierte an die Landespolitiker, an der geplanten Einführung im Sommer festzuhalten.

Elternvertreter erstaunt und besorgt

Bei einer Anhörung im Landtag hatten Kita-Träger und der Brandenburger Städte- und Gemeindebund sich dagegen ausgesprochen und die Beitragsfreiheit als „falschen Schritt“ kritisiert. Katherina Toth-Butzke und Ines Kühnel aus Königs Wusterhausen waren bei der Anhörung dabei. „Wir

Elternvertreterin Ines Kühnel war bei der Landtagsanhörung dabei. Sie kann die vorgebrachte Kritik am beitragsfreien Kitajahr verstehen. Quelle: Frank Pawlowski

sind erstaunt und besorgt, was da passiert ist. Wir waren völlig baff“, sagten sie der MAZ.

Kritik der Träger stößt auf Unverständnis

Auf Unverständnis bei den Elternvertretern stoßen besonders die vorgebrachten Bedenken zur Finanzierung und die Warnung vor einem Verlust der Betreuungsqualität. „Das kann man nicht gegeneinander aufrechnen. Wir sehen hier keinen unmittelbaren Zusammenhang“, sagte Katherina Toth-Butzke.

Land muss für Bildungsgerechtigkeit sorgen

Der Kreiselternbeirat stehe ausdrücklich hinter der Entscheidung der Landesregierung, die Beiträge für die Vorschule abzuschaffen. Das trage auch zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Brandenburg bei. „Aus unserer Sicht hat

Bei der Kinderbetreuung herrscht in Brandenburg derzeit keine Chancengleichheit, finden die Elternvertreter aus LDS. Quelle: dpa

ein hoher Anteil der Träger jegliches Maß und jeden Anstand bei der Festsetzung der Elternbeiträge verloren.“ Besonders Familien mit mehr als einem Kind würden viel zu stark bealstet werden.

Extreme Unterschiede bei Beiträgen

Die Unterschiede seien enorm, die maximalen Beiträge lägen zwischen 400 und 1200 Euro im Monat. Eltern seien damit auch einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. In Königs Wusterhausen wurde unlängst eine neue Kitasatzung mit deutlich abgesenkten Beiträgen beschlossen. Eltern zahlen nur noch die Hälfte der vorherigen Sätze. Der Elternbeirat hatte sich mit dafür eingesetzt.

Von Frank Pawlowski

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