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Dahme-Spreewald Entscheidung zu Perlick am Montag
Lokales Dahme-Spreewald Entscheidung zu Perlick am Montag
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00:20 06.01.2018
Die erste SVV mit dem neuen Bürgermeister Swen Ennullat (r., parteilos) dokumentiert das Zerwürfnis mit seinem Stellvertreter Jörn Perlick (l., CDU): Beide sitzen mit dem größtmöglichen Abstand im Podium.  Quelle: Frank Pawlowski
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Königs Wusterhausen

Am kommenden Montag, dem 8. Januar, entscheiden die Königs Wusterhausener Stadtverordneten über den Abwahlantrag von Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW) gegen Vize-Bürgermeister Jörn Perlick. Die Sitzung im Rathaussaal beginnt um 18 Uhr. Für die Abwahl müssen mindestens 22 Stadtpolitiker stimmen.

Jörn Perlick war bei der Sitzung am Montag nicht dabei, er ist krankgeschrieben. Seine achtjährige Wahlzeit als Vize-Bürgermeister endet regulär im Januar 2019. Quelle: Rolf Arnold

Ennullat hat den Antrag mit einem „fehlenden Vertrauensverhältnis“ zu seinem Stellvertreter begründet. Er hatte im November erklärt, eine weitere Zusammenarbeit sei nicht möglich. Im jüngsten Stadtrat sagte er: „Entweder quälen wir uns ein Jahr weiter, oder wir ziehen jetzt alle an einem Strang. Ein Miteinander gibt es nicht. “ Stadtverordnete Priska Wollein (Freie Wähler KW) wollte wissen, ob Perlick versucht habe, das Vertrauen wieder herzustellen. Das verneinte Ennullat.

Die Männer-Fehde belastet seit dem Amtsantritt von Swen Ennullat am 18. Oktober das Rathaus-Klima. Beide waren Kontrahenten im Bürgermeister-Wahlkampf. Einst waren Ennullat und Perlick politische Weggefährten in der CDU.

Swen Ennullat (Freie Wähler KW) ist seit 18. Oktober neuer Bürgermeister in Königs Wusterhausen. Quelle: privat

Jörn Perlicks achtjährige Wahlzeit als Beigeordneter endet regulär im Januar 2019. Ebenfalls auf der Tagesordnung steht ein Beschluss zum Kita-Neubau in Zernsdorf.

Von Frank Pawlowski

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